Auf dem höchsten Punkt der Altstadt steht der Dom von Arezzo, die Kathedrale San Donato, deren Bau Ende des 13. Jahrhunderts begann und sich über Jahrhunderte hinzog. Der Campanile kam sogar erst im 19. Jahrhundert hinzu. Das Ergebnis ist ein gotisches Schiff von strenger Höhe, dessen Wirkung sich vor allem aus dem Licht speist: Die hohen Fenster tragen Glasmalereien von Guillaume de Marcillat, einem französischen Meister der Renaissance, der die Szenen in tiefes, farbiges Glühen taucht. Der größte Schatz wartet im linken Seitenschiff. Dort malte Piero della Francesca seine heilige Maria Magdalena – eine Figur von ruhiger Monumentalität, die viele Besucher länger festhält als jedes andere Werk im Dom. Gleich daneben erhebt sich das aufwendige Grabmal des Kriegerbischofs Guido Tarlati aus dem 14. Jahrhundert, ein Marmormonument mit erzählenden Reliefs aus dem bewegten Leben des streitbaren Kirchenfürsten. Wer den Dom betritt, sollte sich Zeit für die Details nehmen: die Glasfenster nacheinander, das Polychrome im Chorbereich, die Stille zwischen den Pfeilern. Der Eintritt in die Kathedrale ist frei, was den Besuch unkompliziert macht – kein Ticket, keine Zeitfenster. Direkt vor der Tür beginnt der Passeggio del Prato, Arezzos grüner Spaziergang mit dem Petrarca-Denkmal und Blick über die Stadt, ein guter Ort für eine Pause nach der konzentrierten Betrachtung der Fresken. Von hier sind es nur wenige Minuten hinunter zur Pieve di Santa Maria und zur Piazza Grande, sodass sich der Dom gut zum Auftakt oder Abschluss eines Altstadtrundgangs einfügt.
Im Dom erwartet Besucher ein hohes, schlichtes gotisches Schiff, das durch die Glasmalereien von Guillaume de Marcillat in farbiges Licht getaucht wird. Höhepunkt ist Piero della Francescas Fresko der Maria Magdalena im linken Seitenschiff, ergänzt durch das Grabmal des Bischofs Guido Tarlati. Der Rundgang ist konzentriert und ruhig, ein Ticket ist nicht nötig.
Der Bau der Kathedrale San Donato begann gegen Ende des 13. Jahrhunderts und zog sich über Jahrhunderte hin; der Glockenturm wurde erst im 19. Jahrhundert vollendet. Im Lauf der Zeit erhielt der Dom seine Glasfenster von Guillaume de Marcillat, das Fresko Piero della Francescas und das Grabmal des Kriegerbischofs Guido Tarlati, der im 14. Jahrhundert über Arezzo herrschte.
