Auf einem rund zweistündigen Spaziergang mit ortskundigem Guide fügt sich Arezzo zu einem Bild zusammen, das man allein leicht übersieht. Der Weg führt über die schiefe Piazza Grande mit Vasaris Logge, vorbei an der gestaffelten Säulenfassade der Pieve di Santa Maria und hinauf zum Dom auf der Hügelkuppe. Dabei erschließt sich, wie die Stadt über mehrere Ebenen den Hang hinaufwächst und wie eng Mittelalter und Renaissance hier nebeneinanderliegen. Neben den Bauwerken sind es die Geschichten, die den Rundgang tragen: die etruskischen Wurzeln Arezzos, die jahrhundertealte Tradition der Goldschmiede, die die Stadt bis heute prägt, und die Giostra del Saracino, das historische Lanzenreiten der Stadtviertel. Viele Touren führen außerdem zu den Schauplätzen, an denen Roberto Benigni „La vita è bella“ drehte – ein Wiedererkennen, das gerade Filmfans Freude macht. Der Rundgang eignet sich besonders als Auftakt am ersten Tag, weil er Orientierung gibt und die wichtigsten Ziele miteinander verknüpft. Der Eintritt in die Cappella Bacci mit Piero della Francescas Fresken ist dabei meist separat zu buchen, da der Zugang nur kleinen Gruppen mit Zeitfenster offensteht – wer die Fresken sehen möchte, sollte das vorab einplanen. Da der Spaziergang überwiegend zu Fuß durch enge Gassen und über ansteigende Wege verläuft, sind bequeme Schuhe sinnvoll. Für alle, die Arezzo in kurzer Zeit verstehen wollen, ist die geführte Runde ein guter Einstieg, bevor man auf eigene Faust in die Cafés, Werkstätten und Kirchen eintaucht.
Der geführte Rundgang verbindet in rund zwei Stunden die wichtigsten Orte der Altstadt: die schiefe Piazza Grande mit Vasaris Logge, die Säulenfassade der Pieve di Santa Maria und den Dom auf der Hügelkuppe. Dazu erzählt der lokale Guide von den Etruskern, der Goldschmiedetradition und der Giostra del Saracino und führt zu den Drehorten von „La vita è bella“. Der Spaziergang gibt Orientierung und eignet sich ideal als Auftakt am ersten Tag, bevor man Arezzo auf eigene Faust erkundet.
