Ein geführter Altstadt-Rundgang ist der beste Einstieg in eine Städtereise nach Modena. In rund zwei Stunden erschließt sich das historische Zentrum, das mit Dom, Ghirlandina und Piazza Grande seit 1997 zum UNESCO-Welterbe zählt. Statt allein vor den Fassaden zu stehen, bekommt man die Geschichten geliefert, die diese Orte miteinander verbinden. Am romanischen Dom erklären die Guides die Reliefs des Bildhauers Wiligelmo, der im frühen 12. Jahrhundert die Schöpfungsgeschichte in Stein erzählte – eines der bedeutendsten Bildprogramme der romanischen Kunst. Wenige Schritte weiter ragt die schiefe Ghirlandina auf, deren Neigung und Sagen ebenso Thema sind wie die berühmte Eimer-Geschichte aus dem mittelalterlichen Konflikt mit Bologna. Auf der Piazza Grande und am Palazzo Comunale begegnet man der Bonissima, einer rätselhaften mittelalterlichen Statue, über deren Bedeutung bis heute spekuliert wird. Der Weg führt durch die typischen Arkadengassen, vorbei an versteckten Höfen und repräsentativen Palazzi, die vom Erbe der Herzöge d'Este zeugen. Die Führung verknüpft so die großen Monumente mit den kleinen Details, die man allein leicht übersieht. Fast immer gehört der Mercato Albinelli zum Programm – die historische Markthalle, in der die Spezialitäten der Emilia ausliegen: Parmigiano Reggiano, Aceto Balsamico, Lambrusco, frische Pasta und Wurstwaren. Viele Touren enden mit einer kleinen Verkostung dieser Produkte. Damit verbindet der Rundgang Kultur und Genuss und liefert die ideale Ouvertüre für die folgenden Tage in der Stadt. Termine sollten vorab gebucht werden, besonders in der Hauptsaison, wenn die Gruppen schnell ausgebucht sind.
Der Rundgang startet meist an der Piazza Grande oder am Dom und führt in rund zwei Stunden durch das UNESCO-Zentrum. Am romanischen Dom erläutert der Guide die Wiligelmo-Reliefs mit der in Stein erzählten Schöpfungsgeschichte, an der Ghirlandina die Neigung und die Sage vom geraubten Eimer. Weiter geht es zur Statue Bonissima am Palazzo Comunale und durch die Arkadengassen mit ihren Höfen und Palazzi aus der Zeit der Herzöge d'Este. Fast immer endet die Tour am Mercato Albinelli, wo die Spezialitäten der Emilia – Parmigiano Reggiano, Balsamico, Lambrusco – bei einer kleinen Verkostung probiert werden.
