Beim geführten Rundgang entfaltet die Altstadt-Insel von Gallipoli ihre Schichten: vom Castello mit dem Rivellino über den morgendlichen Fischmarkt am Brückenkopf bis zur Barockkathedrale Sant'Agata und den Konfraternitätskirchen am Mauerring. Was beim eigenen Schlendern leicht zur reinen Kulisse wird, gewinnt mit einer Führung Tiefe – die Geschichten hinter den Fassaden, den Kirchen und dem Hafen machen aus dem Spaziergang ein Verständnis der Stadt. Gute Führungen folgen einem roten Faden: Sie beginnen oft am Castello, der Seefestung am Eingang zur Insel, und arbeiten sich durch die Gassen zur Kathedrale auf dem höchsten Punkt vor. Unterwegs erzählen sie vom Fischmarkt, an dem die Boote am Morgen ihren Fang anlanden, und von den Konfraternitätskirchen, jenen Bruderschaftskapellen, die das religiöse Leben der Altstadt über Jahrhunderte prägten. Der eigentliche Aha-Moment kommt oft unter der Erde: Viele Touren steigen in ein Frantoio ipogeo hinab und erzählen, wie das Lampenöl aus dem Untergrund Gallipolis Barockfassaden bezahlte. Diese Verbindung von oberirdischer Pracht und unterirdischer Arbeit erklärt die Stadt wie kein anderes Detail – plötzlich versteht man, woher der Reichtum für Kathedrale und Palazzi stammte. In rund zwei Stunden versteht man so, warum die Griechen diese Stadt die schöne nannten. Der Rundgang eignet sich gut als Einstieg gleich zu Beginn des Aufenthalts: Wer die Zusammenhänge zwischen Festung, Kirchen, Hafen und Ölhandel einmal gehört hat, sieht die Altstadt danach mit anderen Augen. Festes Schuhwerk für das Kopfsteinpflaster und Sonnenschutz sind zu empfehlen.
Der geführte Rundgang erschließt die Altstadt-Insel Schicht für Schicht: vom Castello mit dem Rivellino über den morgendlichen Fischmarkt am Brückenkopf zur Barockkathedrale Sant'Agata auf dem höchsten Punkt und den Konfraternitätskirchen am Mauerring. Viele Touren steigen in ein Frantoio ipogeo hinab und erklären, wie das Lampenöl aus dem Untergrund die Barockfassaden der Stadt bezahlte. In rund zwei Stunden verbindet die Führung Festung, Kirchen, Hafen und Ölhandel zu einem Bild, das erklärt, warum die Griechen Gallipoli die schöne nannten.
