Im Südwesten Teneriffas liegt mit Los Cristianos ein Ort, der seinen alten Charakter nie ganz verloren hat. Morgens laufen am Hafen noch Boote aus, nachmittags legen die Fähren nach La Gomera, El Hierro und La Palma ab. Aus einem einfachen Fischerdorf ist über die Jahrzehnte ein lebendiger Ferienort gewachsen, der sich dennoch ruhiger und familiärer gibt als das benachbarte Las Américas mit seiner großen Resortküste. Der Ort ist zwischen die Berge Montaña Guaza und Chayofita gebettet und öffnet sich zum Atlantik hin mit goldhellem Sand. Die Playa de Los Cristianos und die geschützte Bucht beim Hafen bieten ruhiges, flaches Wasser, das besonders bei Familien und älteren Gästen beliebt ist. Eine lange Strandpromenade verbindet die Strände, gesäumt von Cafés, Fischrestaurants und kleinen Läden. Selbst im Januar verspricht der Süden Teneriffas verlässliche Wärme, was Los Cristianos zu einem ganzjährigen Ziel macht. Der Hafen ist das Herz des Ortes und sein wichtigster Charakterzug. Hier mischen sich Ausflugsboote zur Wal- und Delfinbeobachtung, Angelkutter und die großen Fähren zu den westlichen Kanareninseln. Wer einen Tagesausflug auf das ursprüngliche La Gomera plant, sticht von hier aus in See. Auch zum Tauchen und Schnorcheln ist die Region bekannt, da die geschützten Buchten klares Wasser und ruhige Bedingungen bieten. Hinter dem Strandleben beginnt schnell die karge, sonnenverbrannte Landschaft des Inselsüdens. Ein Aufstieg auf die Montaña Guaza belohnt mit weiten Blicken über Küste und Meer. Los Cristianos verbindet so unkompliziertes Strandwetter, eine entspannte Atmosphäre und die Rolle als Tor zu den Nachbarinseln, was es zu einem der beliebtesten und zugleich gemütlichsten Orte im Süden Teneriffas macht.




