📍 40.99°N · 17.22°E
Zoom 5 / 5Viertel · in Polignano a Mare

◆ STADTVIERTEL · POLIGNANO A MARE

Borgo Nuovo.
Piazza, Passeggiata und der Sprung in die Bucht

Vor dem Arco Marchesale liegt das moderne Herz von Polignano: die Piazza Aldo Moro mit ihren Cafés, die Einkaufsstraßen des 19. Jahrhunderts und der Lungomare Domenico Modugno, auf dem die bronzene Statue des „Volare“-Sängers die Arme ausbreitet. Hier beginnt der Abstieg zur Lama Monachile, hier startet die abendliche Passeggiata – und hier isst man Octopus-Panini auf die Hand statt am gedeckten Tisch.

Borgo Nuovo.
Zwischen Bahnhof und Arco Marchesale, am Rand der Lama Monachile
Lage
Piazza-Leben, Lungomare, Streetfood, Aussichtsbalkone
Charakter
Strandtage, Cafés, Abendbummel, kurze Wege
Gut für
Vormittags zum Baden, abends zur Passeggiata
Beste Zeit
Borgo Nuovo

Wo Polignano seinen Alltag lebt

Das Borgo Nuovo entstand, als die Stadt im 19. Jahrhundert über ihre Mauern hinauswuchs: gerade Straßen, Palazzi mit Balkonen, dazwischen Plätze, auf denen bis heute das Leben stattfindet. Die Piazza Aldo Moro vor dem Stadttor ist der Treffpunkt schlechthin – morgens für den ersten Espresso, abends, wenn halb Polignano zur Passeggiata aufbricht und sich vor den Panini-Theken die Schlangen bilden.

Die eigentliche Attraktion liegt allerdings am Rand des Viertels: die Schlucht der Lama Monachile, die das Borgo Nuovo von der Altstadt trennt. Über sie führt der Ponte Borbonico, die Bourbonenbrücke auf der Trasse der römischen Via Traiana – von hier fällt der berühmteste Blick Apuliens hinunter auf den Kiesstrand zwischen den Felswänden. Eine Treppe daneben bringt dich in wenigen Minuten ans Wasser.

Am Lungomare Domenico Modugno breitet die Statue des berühmtesten Sohnes der Stadt die Arme aus – dahinter nichts als Klippen und Meer, eines der meistfotografierten Denkmäler Süditaliens. Im Sommer wird das Viertel zur Tribüne: Wenn die Red Bull Cliff Diving World Series Station macht, springen die Profis von der Plattform über der Bucht, und auf Brücke, Balkonen und Terrassen drängen sich die Zuschauer.

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Vom Bahnhof ca. 10 Gehminuten; das Viertel verbindet Bahnhof und Altstadt
Beste Zeit
Vormittags für die Bucht, ab 18 Uhr für Passeggiata und Aperitivo
Gut für
Baden, Streetfood, Cafés, Fotostopps an Brücke und Lungomare
Preisniveau
Moderat – Streetfood und Trattorien günstiger als die Altstadt-Terrassen
Insider-Tipp
Den Blick von der Brücke gibt es auch andersherum: Vom Strand der Lama Monachile wirkt der Ponte Borbonico am eindrucksvollsten

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Wie komme ich zur Lama Monachile hinunter?

Vom Borgo Nuovo führt neben dem Ponte Borbonico eine Treppe in die Schlucht und direkt auf den Kiesstrand – in wenigen Minuten bist du am Wasser. Festes Schuhwerk oder Badeschuhe helfen, die Kiesel sind grob.

Wo steht die Statue von Domenico Modugno?

Am Lungomare Domenico Modugno, der Uferpromenade nördlich der Altstadt. Die Bronzefigur mit den ausgebreiteten Armen steht frei vor Klippen und Meer – am schönsten im Abendlicht, wenn die Sonne die Küste golden färbt.

Wo gibt es das beste Streetfood?

Rund um die Piazza Aldo Moro: Die berühmten Panini mit gegrilltem Octopus, frittierter Fisch auf die Hand und dazu ein Caffè Speciale aus der Kultbar ums Eck – mehr Polignano geht kaum auf so wenigen Metern.

Was passiert beim Cliff Diving?

Polignano ist regelmäßig Etappe der Red Bull Cliff Diving World Series: Die Profis springen im Sommer von einer Plattform über der Lama Monachile gut 20 Meter in die Bucht. Brücke, Terrassen und Klippenränder verwandeln sich dann in eine riesige Naturtribüne – Unterkünfte für das Wochenende sehr früh buchen.

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travelperfect · Aktualisiert 13. Juni 2026