Nud e Crud – im Dialekt der Romagna „nackt und roh“ – hat die Piadina aus dem Strandkiosk geholt und auf das Niveau eines richtigen Lokals gehoben. Das hauchdünne Fladenbrot kommt hier frisch von der heißen Platte und wird in der klassischen Variante mit Squacquerone, Rucola und Prosciutto gefüllt, als geschlossener Cassone gebacken oder in kreativeren Versionen mit Fisch aus der Adria serviert. Die Piadina ist das Nationalgericht der Romagna, und Nud e Crud nimmt sie ernst: dünn ausgerollt, auf der Platte gebacken und mit regionalen Zutaten gefüllt, allen voran dem weichen Frischkäse Squacquerone, der untrennbar zu Rimini gehört. Wer es deftiger mag, bestellt den Cassone, bei dem die Füllung im Teig eingeschlagen und mitgebacken wird; wer Lust auf Meer hat, greift zu den Varianten mit Adria-Fisch. Gegessen wird locker an Holztischen mitten im bunten Borgo San Giuliano, dem alten Fischerviertel mit seinen bemalten Hausfassaden, oder einfach auf die Hand für den Weg zur nahen Piazza sull'Acqua und zum Ponte di Tiberio. Das macht Nud e Crud zu einer idealen Adresse für den schnellen, unkomplizierten Mittag zwischen zwei Stadtspaziergängen. Schnell, günstig und unverkennbar riminesisch: Nud e Crud ist weniger ein Restaurant im klassischen Sinn als ein Ort, an dem man die Streetfood-Kultur der Romagna in guter Qualität probieren kann. Für Reisende, die Rimini nicht nur am Strand, sondern auch über seine Küche kennenlernen wollen, ist die Piadina hier ein verlässlicher Einstieg.
Im Mittelpunkt steht die Piadina, das hauchdünne Fladenbrot der Romagna, frisch von der Platte. Klassisch gefüllt mit dem weichen Frischkäse Squacquerone, Rucola und Prosciutto, als geschlossener und mitgebackener Cassone oder in kreativeren Varianten mit Fisch aus der Adria. Dazu kommen Zutaten aus der Region, die die Streetfood-Tradition Riminis in guter Qualität abbilden.
Locker und ungezwungen: Holztische mitten im bunten Borgo San Giuliano mit seinen bemalten Hausfassaden, dazu die Option, alles einfach auf die Hand zu bestellen.
