Die Santissima Annunziata ist das Wahrzeichen Sulmonas und vereint eine Kirche mit einem ehemaligen Hospiz- und Bruderschaftspalast zu einem geschlossenen Baukomplex am Corso Ovidio. Errichtet wurde die Anlage ab dem 14. Jahrhundert durch die Bruderschaft der Santissima Annunziata, die hier Kranken- und Armenpflege betrieb. Über die Jahrhunderte wuchs der Bau und nahm immer neue Stilelemente auf. Die kunstvoll gegliederte Fassade des Palazzo dell'Annunziata gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele für den Übergang von der Gotik zur Renaissance in den Abruzzen. Filigrane Portale, Fensterrahmungen und Skulpturenschmuck überziehen die Front und erzählen in Stein von der Bedeutung der Bruderschaft. Daneben steht die Kirche, deren Inneres nach einem schweren Erdbeben im 18. Jahrhundert barock wiederaufgebaut wurde, mit reich verziertem Altarraum und heller Raumwirkung. Im angeschlossenen Palazzo dell'Annunziata sind heute städtische Museen untergebracht. Sie zeigen archäologische Funde aus der Umgebung, sakrale Kunst und Zeugnisse der Stadtgeschichte und machen den Komplex zu mehr als nur einem Fotomotiv. Wer die Altstadt erkundet, kommt an der Santissima Annunziata kaum vorbei, denn sie steht unmittelbar an der belebten Hauptachse, an der sich Cafés, Confetti-Läden und Geschäfte reihen. Die Verbindung aus Fassade, Kircheninnerem und Museen macht den Besuch zu einem dichten Querschnitt durch Kunst und Geschichte Sulmonas. Eintrittsregelungen und Öffnungszeiten der Museen können wechseln und sollten vor Ort oder vorab geprüft werden.
Besucher erwartet ein geschlossener Baukomplex aus Kirche und ehemaligem Bruderschaftspalast direkt am Corso Ovidio. Die reich gegliederte Fassade mit Portalen, Fensterrahmungen und Skulpturenschmuck verbindet Gotik und Renaissance, während das Kircheninnere nach einem Erdbeben barock wiederaufgebaut wurde. Im angeschlossenen Palazzo dell'Annunziata sind städtische Museen mit archäologischen Funden, sakraler Kunst und Stadtgeschichte untergebracht. Ein Besuch verbindet damit Architektur von außen mit Kunst und Geschichte im Inneren.
Die Anlage wurde ab dem 14. Jahrhundert durch die Bruderschaft der Santissima Annunziata errichtet, die Kranken- und Armenpflege betrieb. Über die Jahrhunderte wuchs der Bau und nahm gotische, Renaissance- und schließlich barocke Elemente auf. Ein schweres Erdbeben im 18. Jahrhundert zerstörte Teile der Kirche, die danach barock wiederaufgebaut wurde, während die Palastfassade ihre älteren Formen bewahrte.
