Gegenüber dem Dom von Cortona versammelt das Museo Diocesano auf wenigen Sälen eine erstaunliche Dichte an Meisterwerken. Wer Malerei liebt und in der Stadt nur ein einziges Kunstmuseum besuchen will, ist hier richtig – die Sammlung gehört zu den wichtigsten ihrer Größe in der Toskana. Das Glanzstück ist Fra Angelicos Verkündigung, um 1430 für Cortona gemalt und eines der Hauptwerke der Frührenaissance. Die zarten Farben, die klare Komposition und das Goldgrund-Detail machen das Bild zu einem Anziehungspunkt, der allein den Besuch rechtfertigt. Daneben hängen Tafeln von Luca Signorelli, dem berühmtesten Sohn der Stadt, dessen kraftvolle Figuren die Hochrenaissance vorbereiten. Ein weiteres Highlight ist ein Kruzifix von Pietro Lorenzetti, einem der bedeutendsten sienesischen Maler des 14. Jahrhunderts. Zusammen mit weiteren sakralen Werken zeichnet die Sammlung den Weg der toskanischen Malerei von der Gotik bis zur Renaissance nach – konzentriert auf engem Raum und ohne ermüdende Längen. Genau diese Übersichtlichkeit ist die Stärke des Hauses: Für die wichtigsten Werke braucht man kaum mehr als eine Stunde. Wer den Besuch mit dem MAEC im Palazzo Casali verbindet, deckt damit beide Seiten Cortonas ab – die etruskische Vergangenheit und die Blütezeit der religiösen Malerei. Da die Öffnungszeiten saisonal wechseln können, lohnt ein Blick auf die aktuellen Angaben vor dem Besuch.
Ein kompaktes Kunstmuseum gegenüber dem Dom mit einer ungewöhnlich hohen Dichte an Meisterwerken. Im Mittelpunkt steht Fra Angelicos Verkündigung von um 1430, ergänzt durch Tafeln von Luca Signorelli und ein Kruzifix von Pietro Lorenzetti. Die Sammlung zeichnet auf wenigen Sälen den Weg der toskanischen Malerei von der Gotik zur Renaissance nach und lässt sich in etwa einer Stunde überblicken.
Das Museum bewahrt sakrale Kunst aus Cortona und Umgebung. Fra Angelicos Verkündigung entstand um 1430 eigens für die Stadt und zählt zu den Hauptwerken der Frührenaissance. Luca Signorelli, in Cortona geboren, ist mit mehreren Tafeln vertreten, der sienesische Meister Pietro Lorenzetti mit einem Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert. Gemeinsam dokumentieren die Werke die Blütezeit der religiösen Malerei in der Region.
