Der Waltherplatz, italienisch Piazza Walther, ist das gesellschaftliche Zentrum von Bozen und der wohl bekannteste Platz Südtirols. Benannt ist er nach dem mittelalterlichen Dichter Walther von der Vogelweide, dessen Denkmal aus weißem Laaser Marmor in der Mitte des Platzes steht und seit dem späten 19. Jahrhundert immer wieder versetzt wurde. Rundum öffnen sich Cafés und Restaurants mit Außenterrassen, die den Platz an warmen Tagen zu einem großen Freiluftwohnzimmer machen. Geprägt wird der Waltherplatz von der eindrucksvollen Kulisse des gotischen Doms Maria Himmelfahrt mit seinem bunten Dach und dem filigranen Turm, der eine Seite des Platzes dominiert. Die übrigen Häuserfronten zeigen Fassaden im Stil des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und unterstreichen den großzügigen, fast mediterranen Charakter. Der Platz ist verkehrsberuhigt und lädt zum Verweilen ein, ob bei einem Cappuccino, einem Aperitif am Abend oder einfach beim Beobachten des Treibens. Der Waltherplatz ist auch Bühne für zahlreiche Veranstaltungen. Im Advent verwandelt er sich in den Schauplatz des Bozner Christkindlmarkts, einem der bekanntesten Weihnachtsmärkte des Alpenraums, der jedes Jahr viele Besucher anzieht. Im Frühjahr findet hier traditionell ein großer Blumenmarkt statt, dazu kommen Konzerte und Feste über das Jahr verteilt. Vom Platz aus erreicht man direkt den Dom, die Lauben und den Obstmarkt, weshalb der Waltherplatz der natürliche Ausgangspunkt für jeden Stadtrundgang ist.
Ein großzügiger, verkehrsberuhigter Platz mit dem Marmordenkmal Walthers von der Vogelweide in der Mitte, gesäumt von Café-Terrassen und der Kulisse des gotischen Doms. Je nach Jahreszeit finden hier Märkte, Konzerte und Feste statt, im Advent der Christkindlmarkt.
Der Platz ist nach dem mittelalterlichen Dichter Walther von der Vogelweide benannt, dessen Marmordenkmal aus Laaser Marmor seit dem späten 19. Jahrhundert hier steht und mehrfach versetzt wurde. Die umgebenden Fassaden stammen überwiegend aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.
