Das Messner Mountain Museum Firmian, kurz MMM Firmian, ist das Herzstück des sechsteiligen Museumsprojekts von Reinhold Messner und wurde 2006 in der spätmittelalterlichen Burganlage Schloss Sigmundskron eröffnet. Die Burg liegt auf einem bewaldeten Porphyrfelsen südwestlich von Bozen, dort wo Etsch und Eisack zusammenfließen, und gehört zu den ältesten und größten Burganlagen Südtirols. Schon die Lage mit dem weiten Blick über das Etschtal macht den Besuch lohnend. Thematisch widmet sich das MMM Firmian der vielschichtigen Beziehung zwischen Mensch und Berg. Auf einem Rundgang durch Türme, Mauern und Höfe der Burg behandelt die Ausstellung die Entstehung der Gebirge, die Geschichte des Bergsteigens, die Bedeutung der Berge in Mythos und Religion sowie ihre Verwitterung und Vergänglichkeit. Kunstwerke, Exponate aus aller Welt und Texte verbinden sich zu einer eher meditativen als faktenlastigen Erzählung, die typisch ist für Messners Museumsidee. Besonders gelungen ist das Zusammenspiel von alter Bausubstanz und moderner Architektur: Der Südtiroler Architekt Werner Tscholl integrierte Stege, Treppen und Einbauten behutsam in die historischen Mauern, sodass die Besucher die weitläufige Anlage auf einem aufsteigenden Weg erkunden. Der Rundgang führt über mehrere Ebenen und endet mit Panoramablicken in alle Richtungen. Für den Besuch sollte man rund zwei Stunden einplanen, dazu kommt der etwas abgelegene Anfahrtsweg, der mit dem Auto oder per Bus zu bewältigen ist. Der Eintritt ist kostenpflichtig; festes Schuhwerk empfiehlt sich wegen der vielen Treppen und unebenen Wege.
Eine weitläufige spätmittelalterliche Burganlage auf einem Porphyrfelsen, in die Reinhold Messners Ausstellung über Mensch und Berg integriert ist. Der Rundgang führt über mehrere Ebenen durch Türme, Mauern und Höfe und verbindet Kunstwerke und Exponate aus aller Welt mit weiten Panoramablicken über das Etschtal.
Schloss Sigmundskron zählt zu den ältesten und größten Burganlagen Südtirols. Reinhold Messner eröffnete hier 2006 das Hauptmuseum seines sechsteiligen Museumsprojekts. Der Südtiroler Architekt Werner Tscholl integrierte die moderne Ausstellung behutsam in die historische Bausubstanz.
