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Waltherplatz mit Dom Maria Himmelfahrt
Der elegante Hauptplatz mit dem gotischen Dom und seinem markanten Mosaikdach ist Treffpunkt, Bühne und Postkartenmotiv zugleich.
◆ STADTVIERTEL · BOZEN
Rund um den Waltherplatz und die mittelalterliche Laubengasse schlägt das Herz von Bozen – hier treffen gotischer Dom, schmiedeeiserne Erker und der Duft frischer Marktware aufeinander. Das Zentrum ist zugleich Bummelmeile, Museumsviertel und Bühne des berühmten Bozner Mix aus alpiner und mediterraner Lebensart.
Der Waltherplatz ist die gute Stube Bozens: Im Auftrag von König Maximilian von Bayern 1808 angelegt, trägt er seit 1901 den Namen des Minnesängers Walther von der Vogelweide, dessen Denkmal in der Mitte steht. An der Südseite ragt der gotische Dom Maria Himmelfahrt mit seinem filigranen, 65 Meter hohen Turm und dem farbig glasierten Ziegeldach empor. Von hier sind es nur wenige Schritte zur Laubengasse (Via dei Portici), der über 800 Jahre alten Handelsachse, deren überdachte Arkaden, schmale Tiefhäuser und schmiedeeisernen Aushänger das mittelalterliche Bozen bis heute lebendig halten.
Wo die Lauben enden, beginnt der quirlige Obstmarkt (Piazza delle Erbe) mit dem Neptunbrunnen – Stände mit Speck, Käse, Obst und Blumen reihen sich täglich außer sonntags aneinander. Westlich öffnet sich das Viertel zur Talferpromenade und den weiten Talferwiesen, dem grünen "Central Park" Bozens, an dessen Rand das Wasserschloss Schloss Maretsch und das umstrittene Siegesdenkmal von 1928 stehen. Über die Talferbrücke und am Eisack zeigt sich das moderne Gesicht der Stadt: das gläserne Museion für zeitgenössische Kunst und die Bauten der Freien Universität Bozen.
Das Zentrum-Bozner Boden-Rentsch ist das einzige Stadtviertel mit deutschsprachiger Bevölkerungsmehrheit und reicht weit über die Altstadt hinaus: Im Osten wachsen am Hang von Rentsch und St. Magdalena die St.-Magdalener-Weinberge heran, deren Vernatsch zu den besten Lagen Südtirols zählt. So spannt sich das Viertel von gotischen Gassen über Gründerzeit-Villen bis zu Reben am Stadtrand – Stadt und Land auf engstem Raum.
01 · Highlights
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Der elegante Hauptplatz mit dem gotischen Dom und seinem markanten Mosaikdach ist Treffpunkt, Bühne und Postkartenmotiv zugleich.
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Die über 800 Jahre alte Arkadenstraße ist Bozens schönste Shopping- und Flaniermeile unter gotischen Gewölben.
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Hier ruht die 5.300 Jahre alte Gletschermumie Ötzi – das meistbesuchte Museum der Stadt.
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Täglich (außer sonntags) duftender Markt mit Speck, Käse, Obst und Blumen mitten in der Altstadt.
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Weitläufige Promenade entlang der Talfer mit dem rebenumrankten Wasserschloss – die grüne Lunge der Stadt.
02 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, die Altstadt ist kompakt und größtenteils Fußgängerzone. Waltherplatz, Laubengasse, Dom, Obstmarkt und Talferpromenade liegen alle wenige Gehminuten auseinander; ein Rundgang ist an einem halben Tag machbar.
Die Gletschermumie Ötzi ist im Südtiroler Archäologiemuseum am Rand der Altstadt zu sehen. Wegen großem Andrang empfiehlt sich der Online-Kauf des Tickets im Voraus.
Der Waltherplatz ist der repräsentative Hauptplatz mit Dom und Cafés, der Obstmarkt (Piazza delle Erbe) ist der lebendige, traditionsreiche Marktplatz – beide liegen nur durch die Laubengasse getrennt.
Sehr – die Talferwiesen sind der grüne Erholungsraum am Altstadtrand, ideal für einen Spaziergang zu Schloss Maretsch oder weiter Richtung St. Magdalener Weinberge.
07 · In der Nähe
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