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Benediktinerabtei Muri-Gries
Das mächtige Kloster mit spätbarocker Stiftskirche St. Augustin und eigener Stiftskellerei prägt den Grieser Platz.
◆ STADTVIERTEL · BOZEN
Das einstige Kurdorf Gries auf der westlichen Talfer-Seite ist heute Bozens bevölkerungsreichstes Viertel – und behält doch sein eigenes, beschauliches Gesicht zwischen Benediktinerabtei, Villen und Weinbergen. Wer hier Grieser(in) ist, sagt das mit Stolz, denn Gries war bis 1925 eine eigenständige Marktgemeinde.
Herzstück des Viertels ist der unter Ensembleschutz stehende Grieser Platz, an dessen Nordseite die imposante Benediktinerabtei Muri-Gries mit ihrer spätbarocken Stiftskirche St. Augustin thront. Aus der einstigen Burg Gries wurde ein Augustiner-Chorherrenstift, ehe 1845 Benediktiner aus dem Schweizer Muri einzogen und die lange Weinbautradition fortführten. Nur wenige Schritte entfernt birgt die spätgotische Alte Grieser Pfarrkirche einen Schatz: den geschnitzten Flügelaltar von Michael Pacher.
Im 19. Jahrhundert machte das milde Klima Gries zum mondänen Kurort – Villen, Hotels und Parkanlagen aus dieser Zeit prägen bis heute die Straßenzüge, ebenso die evangelische Christuskirche (1906–1908), die an die kurgästezahlreichen Wintergäste aus dem Norden erinnert. Hoch über dem Dorf führt die um 1890 angelegte Guntschnapromenade in Serpentinen den Hang hinauf und belohnt mit Sonne und weitem Blick über die Stadt.
Gries bleibt Weinland: An den Hängen reifen Lagrein und St. Magdalener, gekeltert von der Kellerei Bozen und der Stiftskellerei Muri-Gries. Das Viertel umfasst neben Gries selbst auch Quirein, Moritzing, Fagen und Guntschna – vom dicht bebauten Quirein an der Talfer bis zu den Reben und Bauernhöfen am Berg reicht so die ganze Bandbreite des Grieser Lebens.
01 · Highlights
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Das mächtige Kloster mit spätbarocker Stiftskirche St. Augustin und eigener Stiftskellerei prägt den Grieser Platz.
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Die spätgotische Kirche beherbergt den kostbaren geschnitzten Flügelaltar von Michael Pacher.
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Der um 1890 angelegte Höhenweg windet sich sonnenverwöhnt den Guntschnaberg hinauf – mit weitem Blick über Bozen.
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Im Weindorf Gries lässt sich der kräftige Lagrein dort verkosten, wo er seit Jahrhunderten wächst.
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Das neugotische Kirchlein von 1906–1908 zeugt von der Kurort-Vergangenheit und den Wintergästen aus dem Norden.
02 · Sehenswürdigkeiten
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03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Es vereint das ehemalige Marktdorf Gries mit dem Stadtteil Quirein (St. Quirein) an der Talfer. Gries war bis zur Eingemeindung 1925 eigenständig, weshalb sich viele Bewohner bis heute als Grieser bezeichnen.
Die Stiftskirche St. Augustin am Grieser Platz ist zu Gottesdienstzeiten zugänglich; die zugehörige Stiftskellerei ist bekannt für ihren Lagrein und Weinverkauf.
Ja, der Grieser Platz liegt nur etwa 15 Gehminuten über die Talferbrücke von der Altstadt entfernt und ist zusätzlich gut mit Stadtbussen angebunden.
Gries ist eine der bedeutendsten Lagrein-Lagen Südtirols; daneben werden St. Magdalener und Merlot ausgebaut, unter anderem von der Kellerei Bozen und der Stiftskellerei Muri-Gries.
07 · In der Nähe
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