📍 46.50°N · 11.34°E
Zoom 5 / 5Viertel · in Bozen

◆ STADTVIERTEL · BOZEN

Gries-Quirein.
Gries und sein Benediktinerstift

Das einstige Kurdorf Gries auf der westlichen Talfer-Seite ist heute Bozens bevölkerungsreichstes Viertel – und behält doch sein eigenes, beschauliches Gesicht zwischen Benediktinerabtei, Villen und Weinbergen. Wer hier Grieser(in) ist, sagt das mit Stolz, denn Gries war bis 1925 eine eigenständige Marktgemeinde.

Westlich der Talfer am Fuß des Guntschnabergs, gegenüber der Altstadt
Lage
Ehemaliges Kurdorf, ruhig-bürgerlich, Wein- und Klostertradition
Charakter
Spaziergänge, Weinverkostung, Kultur abseits des Trubels
Gut für
Frühling zur Mandelblüte; Herbst zur Weinlese (Lagrein)
Beste Zeit

Vom Kurort zum Weindorf: Gries und sein Benediktinerstift Gries und sein Benediktinerstift

Herzstück des Viertels ist der unter Ensembleschutz stehende Grieser Platz, an dessen Nordseite die imposante Benediktinerabtei Muri-Gries mit ihrer spätbarocken Stiftskirche St. Augustin thront. Aus der einstigen Burg Gries wurde ein Augustiner-Chorherrenstift, ehe 1845 Benediktiner aus dem Schweizer Muri einzogen und die lange Weinbautradition fortführten. Nur wenige Schritte entfernt birgt die spätgotische Alte Grieser Pfarrkirche einen Schatz: den geschnitzten Flügelaltar von Michael Pacher.

Im 19. Jahrhundert machte das milde Klima Gries zum mondänen Kurort – Villen, Hotels und Parkanlagen aus dieser Zeit prägen bis heute die Straßenzüge, ebenso die evangelische Christuskirche (1906–1908), die an die kurgästezahlreichen Wintergäste aus dem Norden erinnert. Hoch über dem Dorf führt die um 1890 angelegte Guntschnapromenade in Serpentinen den Hang hinauf und belohnt mit Sonne und weitem Blick über die Stadt.

Gries bleibt Weinland: An den Hängen reifen Lagrein und St. Magdalener, gekeltert von der Kellerei Bozen und der Stiftskellerei Muri-Gries. Das Viertel umfasst neben Gries selbst auch Quirein, Moritzing, Fagen und Guntschna – vom dicht bebauten Quirein an der Talfer bis zu den Reben und Bauernhöfen am Berg reicht so die ganze Bandbreite des Grieser Lebens.

Gries-Quirein

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

Noch keine Sehenswürdigkeiten hinterlegt.

03 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

Noch keine Restaurants hinterlegt.

04 · Hotels

Hier übernachten.

Noch keine Hotels hinterlegt.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Von der Altstadt über die Talferbrücke zu Fuß ca. 15 Min.; mehrere SASA-Stadtbuslinien zum Grieser Platz
Beste Zeit
Frühling (mildes Kurklima, Mandelblüte) und Herbst (Weinlese)
Gut für
Genießer, Weinfreunde, Ruhesuchende, Spaziergänger
Preisniveau
Mittel bis gehoben – bürgerlich-wohnliches Wohnviertel
Insider-Tipp
Die Guntschnapromenade ist auch im Winter sonnig – ideal für einen Spaziergang, wenn die Altstadt im Schatten liegt

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Warum heißt das Viertel Gries-Quirein?

Es vereint das ehemalige Marktdorf Gries mit dem Stadtteil Quirein (St. Quirein) an der Talfer. Gries war bis zur Eingemeindung 1925 eigenständig, weshalb sich viele Bewohner bis heute als Grieser bezeichnen.

Kann man die Abtei Muri-Gries besichtigen?

Die Stiftskirche St. Augustin am Grieser Platz ist zu Gottesdienstzeiten zugänglich; die zugehörige Stiftskellerei ist bekannt für ihren Lagrein und Weinverkauf.

Ist Gries vom Zentrum aus gut erreichbar?

Ja, der Grieser Platz liegt nur etwa 15 Gehminuten über die Talferbrücke von der Altstadt entfernt und ist zusätzlich gut mit Stadtbussen angebunden.

Wofür ist Gries beim Wein bekannt?

Gries ist eine der bedeutendsten Lagrein-Lagen Südtirols; daneben werden St. Magdalener und Merlot ausgebaut, unter anderem von der Kellerei Bozen und der Stiftskellerei Muri-Gries.

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travelperfect · Aktualisiert 6. Juni 2026