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◆ STADTVIERTEL · BOZEN

Don Bosco.
vom Arbeiterquartier zur Klimahaus-Vorzeigesiedlung

Don Bosco im Südwesten Bozens ist das jüngste und am dichtesten gewachsene Viertel der Stadt – einst ein faschistisches Arbeiterquartier mit Gemüsegärten, heute Schauplatz mutiger Klimahaus-Architektur. Wo früher Obstwiesen blühten, stehen mit CasaNova und Firmian die ersten großen ökologischen Siedlungen Italiens.

Südwesten Bozens, jenseits der Bahnlinie Richtung Eppan/Überetsch
Lage
Junges, dicht besiedeltes Wohnviertel, vom Arbeiterquartier zur Klimahaus-Siedlung
Charakter
Architekturinteressierte, Radtouren, günstige Übernachtung
Gut für
Ganzjährig; Frühling und Herbst zum Radeln am Eisack
Beste Zeit

Vom Arbeiterquartier zur Klimahaus-Vorzeigesiedlung vom Arbeiterquartier zur Klimahaus-Vorzeigesiedlung

Don Bosco, auch Neugries genannt, entstand ab den 1930er Jahren als halbländliches Arbeiterviertel der faschistischen Stadterweiterung. Die kleinen Häuser mit Gemüsegärten sollten Industriearbeiterfamilien fern vom Zentrum ansiedeln; die Straßen tragen bis heute Namen italienischer Städte wie Parma-, Mailand-, Genua- oder Cagliaristraße. Geistiges Zentrum wurde die zwischen 1941 und 1947 mit privater Unterstützung Bozner Industrieller erbaute Don-Bosco-Kirche am Don-Bosco-Platz.

In den letzten Jahrzehnten hat sich das Viertel neu erfunden: Mit der Siedlung CasaNova entstand hier die erste große KlimaHaus-Siedlung Italiens, ein Vorzeigeprojekt für energieeffizientes Bauen, ergänzt durch die neuen Quartiere Firmian. Radwege verbinden die Siedlungen, der Bahnhalt Kaiserau-Casanova bindet das Viertel an die Linie Bozen–Meran an, und entlang des Eisack ziehen sich ausgedehnte Uferpromenaden mit dem Europapark als grüner Mitte.

Don Bosco ist mit über 26.000 Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste, zugleich flächenmäßig kleinste und damit dichteste Viertel Bozens. Es ist ein lebendiges, mehrsprachiges Wohnquartier mit zahlreichen Sozialwohnungen, Schulen und Quartiersleben – kein Touristenziel, aber ein spannendes Stück gelebter Stadtgeschichte und moderner Architektur.

Don Bosco

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

03 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

Noch keine Restaurants hinterlegt.

04 · Hotels

Hier übernachten.

Noch keine Hotels hinterlegt.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Bahnhalt Kaiserau-Casanova (Linie Bozen–Meran); mehrere SASA-Buslinien; per Rad über den Eisack-Radweg
Beste Zeit
Frühling bis Herbst für Park und Radtouren
Gut für
Architekturfans, Radfahrer, preisbewusste Reisende
Preisniveau
Günstig – preiswertestes Übernachtungs- und Wohnviertel
Insider-Tipp
Don Bosco ist idealer Startpunkt für eine Radtour entlang des Eisack ins Überetsch oder zurück ins Zentrum

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Ist Don Bosco für Touristen interessant?

Für klassisches Sightseeing weniger, aber für Architekturinteressierte lohnt die KlimaHaus-Siedlung CasaNova. Außerdem ist es ein günstiger, gut angebundener Ausgangspunkt für Radtouren entlang des Eisack.

Warum heißt das Viertel Don Bosco?

Es ist nach der Don-Bosco-Kirche benannt, die zwischen 1941 und 1947 erbaut wurde und als geistiges Zentrum des Arbeiterviertels diente.

Was ist die CasaNova-Siedlung?

CasaNova ist die erste große KlimaHaus-Siedlung Italiens – ein bekanntes Vorzeigeprojekt für energieeffizientes, nachhaltiges Wohnen im Bozner Südwesten.

Wie komme ich nach Don Bosco?

Das Viertel hat einen eigenen Bahnhalt (Kaiserau-Casanova) an der Linie Bozen–Meran, wird von mehreren Stadtbussen bedient und ist über den Eisack-Radweg gut mit dem Fahrrad erreichbar.

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travelperfect · Aktualisiert 6. Juni 2026