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Don-Bosco-Kirche
Die zwischen 1941 und 1947 erbaute Pfarrkirche am Don-Bosco-Platz ist das geistige und namensgebende Zentrum des Viertels.
◆ STADTVIERTEL · BOZEN
Don Bosco im Südwesten Bozens ist das jüngste und am dichtesten gewachsene Viertel der Stadt – einst ein faschistisches Arbeiterquartier mit Gemüsegärten, heute Schauplatz mutiger Klimahaus-Architektur. Wo früher Obstwiesen blühten, stehen mit CasaNova und Firmian die ersten großen ökologischen Siedlungen Italiens.
Don Bosco, auch Neugries genannt, entstand ab den 1930er Jahren als halbländliches Arbeiterviertel der faschistischen Stadterweiterung. Die kleinen Häuser mit Gemüsegärten sollten Industriearbeiterfamilien fern vom Zentrum ansiedeln; die Straßen tragen bis heute Namen italienischer Städte wie Parma-, Mailand-, Genua- oder Cagliaristraße. Geistiges Zentrum wurde die zwischen 1941 und 1947 mit privater Unterstützung Bozner Industrieller erbaute Don-Bosco-Kirche am Don-Bosco-Platz.
In den letzten Jahrzehnten hat sich das Viertel neu erfunden: Mit der Siedlung CasaNova entstand hier die erste große KlimaHaus-Siedlung Italiens, ein Vorzeigeprojekt für energieeffizientes Bauen, ergänzt durch die neuen Quartiere Firmian. Radwege verbinden die Siedlungen, der Bahnhalt Kaiserau-Casanova bindet das Viertel an die Linie Bozen–Meran an, und entlang des Eisack ziehen sich ausgedehnte Uferpromenaden mit dem Europapark als grüner Mitte.
Don Bosco ist mit über 26.000 Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste, zugleich flächenmäßig kleinste und damit dichteste Viertel Bozens. Es ist ein lebendiges, mehrsprachiges Wohnquartier mit zahlreichen Sozialwohnungen, Schulen und Quartiersleben – kein Touristenziel, aber ein spannendes Stück gelebter Stadtgeschichte und moderner Architektur.
01 · Highlights
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Die zwischen 1941 und 1947 erbaute Pfarrkirche am Don-Bosco-Platz ist das geistige und namensgebende Zentrum des Viertels.
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Italiens erste große ökologische Wohnsiedlung gilt als Vorzeigeprojekt für energieeffizientes Bauen.
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Die grüne Mitte des Viertels mit Uferpromenaden lädt zu Spaziergängen, Spiel und Radtouren ein.
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Komfortable Radverbindung entlang des Flusses, die Don Bosco mit dem Zentrum und dem Etschtal verknüpft.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Für klassisches Sightseeing weniger, aber für Architekturinteressierte lohnt die KlimaHaus-Siedlung CasaNova. Außerdem ist es ein günstiger, gut angebundener Ausgangspunkt für Radtouren entlang des Eisack.
Es ist nach der Don-Bosco-Kirche benannt, die zwischen 1941 und 1947 erbaut wurde und als geistiges Zentrum des Arbeiterviertels diente.
CasaNova ist die erste große KlimaHaus-Siedlung Italiens – ein bekanntes Vorzeigeprojekt für energieeffizientes, nachhaltiges Wohnen im Bozner Südwesten.
Das Viertel hat einen eigenen Bahnhalt (Kaiserau-Casanova) an der Linie Bozen–Meran, wird von mehreren Stadtbussen bedient und ist über den Eisack-Radweg gut mit dem Fahrrad erreichbar.
07 · In der Nähe
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