Die Bastionen, nach Seefahrern wie Marco Polo und Magellan benannt, fassen die Altstadt zum Meer hin ein und gehören zu den am besten erhaltenen Festungsmauern Sardiniens. Sie stammen aus der Zeit, als Alghero als befestigte katalanisch-aragonesische Hafenstadt gegen Angriffe vom Meer geschützt werden musste, und prägen bis heute das Bild der Stadt von der Wasserseite. Tagsüber spaziert man auf der Mauerkrone einmal um die halbe Stadt, vorbei an Wehrtürmen und alten Kanonen. Der Weg läuft direkt über dem Wasser, links die Häuserzeilen der Altstadt, rechts das offene Meer Richtung Capo Caccia. Es ist der natürliche Ausgangspunkt, um sich Alghero zu erschließen: Von hier aus zweigen die Gassen in die Altstadt ab, und man behält gleichzeitig die Orientierung zum Meer. Abends verwandelt sich die Mauer. Bars und Restaurants decken ihre Tische direkt auf der Brüstung, und mit der untergehenden Sonne füllen sich die Plätze. Der Sonnenuntergang hinter dem Capo Caccia ist das tägliche Schauspiel, zu dem halb Alghero erscheint – die Brüstungsplätze sind entsprechend begehrt, wer einen Tisch mit Blick will, sollte früh kommen oder reservieren. Die Bastionen sind frei zugänglich und kosten keinen Eintritt. Sie verbinden die Sehenswürdigkeiten der Altstadt – Kathedrale, Korallenwerkstätten, Gassen – mit dem Meer und sind sowohl tagsüber als Aussichtsweg als auch abends als Treffpunkt das Zentrum des Stadtlebens.
Auf der Mauerkrone führt ein Spazierweg über dem Wasser einmal um die halbe Altstadt, vorbei an Wehrtürmen und alten Kanonen. Tagsüber dient der Weg als Aussichts- und Orientierungspunkt zwischen Altstadtgassen und Meer. Am Abend decken Bars und Restaurants die Tische direkt auf der Brüstung, und die Plätze füllen sich zum Sonnenuntergang hinter dem Capo Caccia.
Die Bastionen entstanden, als Alghero als befestigte katalanisch-aragonesische Hafenstadt gegen Angriffe vom Meer geschützt wurde. Sie umgaben die Altstadt zur Wasserseite und gehören heute zu den am besten erhaltenen Festungsmauern Sardiniens. Die einzelnen Türme tragen Namen berühmter Seefahrer.
