Die rote Koralle steht im Stadtwappen von Alghero, und dieses Museum erklärt, warum. Untergebracht in der Villa Costantino, einem Jugendstilhaus am Rand der Altstadt, widmet sich das Museo del Corallo der Biologie des Corallium rubrum, der Geschichte der Korallenfischerei vor der Riviera del Corallo und dem Kunsthandwerk, das aus dem „roten Gold“ entstand. Der Rundgang verbindet drei Stränge. Zunächst geht es um die Koralle als Lebewesen: Das Corallium rubrum, die wertvolle rote Mittelmeerkoralle, wächst langsam in den Tiefen vor der Küste und unterscheidet sich grundlegend von tropischen Riffkorallen. Dann folgt die Geschichte ihres Fangs, der Alghero über Jahrhunderte prägte und der Küste den Namen Riviera del Corallo gab. Schließlich zeigt das Museum das Handwerk, das aus der Koralle Schmuck und Kunstobjekte formte. Das Gebäude selbst ist Teil des Reizes: Die Villa Costantino ist ein Beispiel des sardischen Jugendstils, dessen Räume dem Museum einen besonderen Rahmen geben. Der Besuch ist kompakt – etwa eine Stunde reicht, um die Ausstellung zu erfassen. Ein Ticket ist erforderlich. Nach dem Besuch sieht man die Schaufenster der Korallenjuweliere in der Via Carlo Alberto mit anderen Augen: Wer die Herkunft und Verarbeitung des Materials kennt, versteht, warum echter Korallenschmuck seinen Preis hat. Für Reisende, die die Identität Algheros über das bloße Stadtbild hinaus verstehen wollen, ist das Museum eine lohnende Ergänzung zum Altstadtbummel.
Der Rundgang führt durch drei Themen: die Biologie der roten Koralle Corallium rubrum, die Geschichte ihres Fangs vor der Küste Algheros und das Kunsthandwerk, das aus dem Material Schmuck und Objekte formte. Untergebracht ist die Ausstellung in der Jugendstilvilla Costantino, deren Räume selbst sehenswert sind. Der Besuch ist mit rund einer Stunde überschaubar und ein Ticket erforderlich.
Die rote Koralle prägte Alghero über Jahrhunderte: Ihr Fang vor der Küste gab der Riviera del Corallo ihren Namen und brachte der Stadt Wohlstand, weshalb die Koralle ins Stadtwappen aufgenommen wurde. Das Museum dokumentiert diese Geschichte und ist in der Jugendstilvilla Costantino untergebracht.
