Die Stazione Marittima di Salerno liegt am Molo Manfredi und gehört zu den wenigen Bauwerken Salernos, die internationale Architekturmagazine erreicht haben. Der Entwurf stammt von Zaha Hadid, das Terminal wurde 2016 nach jahrelanger Bauzeit eröffnet. Sein geschwungenes Betondach, das aus bestimmten Blickwinkeln an eine Muschel oder einen gestrandeten Rochen erinnert, bildet einen bewusst gesetzten Kontrast zur mittelalterlichen Altstadt mit ihren engen Gassen und dem Dom. Für Reisende ist das Terminal vor allem ein Verkehrsknoten: In der Saison legen von hier und von der nahen Piazza della Concordia Fähren und Tragflügelboote zur Amalfiküste – etwa nach Amalfi und Positano – sowie nach Capri ab. Wer eine Tagestour an die Küste plant, startet häufig genau an diesem Punkt, weil sich die Anfahrt über das Wasser staufreier gestaltet als die berüchtigte Küstenstraße SS163. Doch auch ohne Fährticket lohnt der Weg ans Wasser. Die fließenden, fugenlosen Formen des Baus lassen sich am besten von außen erfassen, wenn man am Molo entlanggeht und das Dach gegen den Himmel sieht. Vom Hafenbecken aus öffnet sich der Blick zurück auf die ansteigende Stadt und auf das Castello di Arechi, das hoch über Salerno thront. In den Abendstunden, wenn das Terminal beleuchtet ist und die Promenade an der Lungomare Trieste belebt ist, verbindet sich die moderne Architektur mit der klassischen italienischen Hafenstimmung. Die Stazione Marittima ist Teil einer Reihe von Aufwertungsprojekten, mit denen Salerno seine Waterfront in den vergangenen zwei Jahrzehnten neu geordnet hat. Sie ist gut zu Fuß von der Altstadt und vom Bahnhof aus erreichbar und eignet sich als Auftakt oder Abschluss eines Spaziergangs entlang der Hafenpromenade.
Du siehst ein markantes, geschwungenes Betongebäude direkt am Molo Manfredi, das stark mit der mittelalterlichen Altstadt kontrastiert. Im Inneren befinden sich Abfertigungsbereiche für Fähren; der eigentliche Reiz liegt jedoch außen – die fließenden Formen und der Blick über das Hafenbecken zurück auf Stadt und Burg. In der Saison herrscht reger Betrieb durch Tagesausflügler an die Amalfiküste und nach Capri.
Die Stazione Marittima ist Teil der städtebaulichen Neuordnung der Waterfront Salernos. Der Entwurf von Zaha Hadid wurde nach langer Planungs- und Bauzeit 2016 fertiggestellt und gilt als eines der wenigen architektonisch herausragenden Neubauten der Stadt.
