Hoch über Salerno wacht das Castello di Arechi, das seinen Namen dem langobardischen Herzog Arechi II. verdankt. Er machte die Stadt im 8. Jahrhundert zur Hauptstadt seines Fürstentums und ließ eine ältere byzantinische Anlage zur Festung ausbauen. Aus dieser Geschichte ist eine der prägendsten Landmarken Salernos hervorgegangen, die von vielen Punkten der Stadt und vom Hafen aus sichtbar ist. Dank ihrer Lage auf dem Berg galt die Burg über Jahrhunderte als kaum einnehmbar. Die Festung kontrollierte die Stadt und die Bucht und war ein zentraler Bestandteil der Verteidigung Salernos. Ihre Mauern, Türme und Wehranlagen zeugen noch heute von dieser strategischen Bedeutung und vom Wechsel der Herrscher, die über die Stadt geboten haben. Heute beherbergt das Castello di Arechi ein kleines Museum mit Funden aus der Geschichte der Anlage und der Region – darunter Keramik, Münzen und Waffen. Die Ausstellung gibt Einblick in die wechselvolle Vergangenheit der Burg und Salernos. Der eigentliche Höhepunkt für viele Besucher sind jedoch die Terrassen: Von hier reicht der Blick über Stadt, Hafen und die gesamte Bucht bis zur Silhouette der Amalfiküste. Hinauf zur Burg kommt man auf mehreren Wegen. Ein Stadtbus verbindet das Zentrum mit der Höhe, alternativ bieten sich Taxi oder ein Aufstieg über die Wanderwege ab der Altstadt an. Der Weg zu Fuß ist anstrengender, belohnt aber mit wechselnden Ausblicken auf die Stadt. Wer das Panorama in besonderem Licht erleben will, plant den Besuch zum Sonnenuntergang.
Du erreichst eine mittelalterliche Festung hoch über der Stadt mit Mauern, Türmen und Wehranlagen. Im Inneren erwartet dich ein kleines Museum mit Keramik, Münzen und Waffen. Der Höhepunkt sind die Aussichtsterrassen mit Panorama über Stadt, Hafen, Bucht und die Amalfiküste. Der Aufstieg erfolgt per Bus, Taxi oder Wanderweg.
Das Castello geht auf eine byzantinische Anlage zurück, die der langobardische Herzog Arechi II. im 8. Jahrhundert zur Festung ausbauen ließ, nachdem er Salerno zur Hauptstadt seines Fürstentums gemacht hatte. Über Jahrhunderte galt die Burg als kaum einnehmbar und kontrollierte Stadt und Bucht.
