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Lungomare Trieste
Die palmengesäumte Uferpromenade – abends Bühne der Passeggiata, im Winter Schauplatz der Luci d'Artista.
◆ STADTVIERTEL · SALERNO
Zwischen Altstadt und Meer liegt das Salerno des 19. Jahrhunderts: die Flaniermeile Corso Vittorio Emanuele, das Opernhaus Teatro Verdi und vor allem der palmengesäumte Lungomare Trieste, der sich vom Hafen bis zu den Stadtstränden zieht. Hier legen die Amalfi-Fähren ab, hier wohnt man am praktischsten – und abends gehört die Promenade der Passeggiata.

Als Salerno im 19. Jahrhundert aus seinen Mauern wuchs, entstand zwischen Altstadt und Meer eine neue Stadt: gerade Boulevards, Palazzi mit schmiedeeisernen Balkonen, 1872 das Teatro Verdi als Opernhaus der aufstrebenden Provinzhauptstadt, daneben die Gärten der Villa Comunale. Der Corso Vittorio Emanuele wurde zur Lebensader – heute ist er Fußgängerzone und verbindet als durchgehende Einkaufsmeile den Bahnhof mit der Via dei Mercanti der Altstadt.
Die große Geste kam nach dem Krieg: der Lungomare Trieste, eine breite, von Palmen und Pinien gesäumte Uferpromenade, die zu den elegantesten Süditaliens gezählt wird. Abends gehört sie der Passeggiata – Familien, Läufern, Paaren auf den Bänken mit Blick auf den Golf. An ihrem Westende hat Salerno sein modernes Gesicht bekommen: die weite Piazza della Libertà am Wasser und die muschelförmige Stazione Marittima von Zaha Hadid, deren geschwungenes Dach seit 2016 über dem Hafen liegt.
Praktisch ist das Viertel ohnehin unschlagbar: Vom Bahnhof sind es wenige Minuten zur Promenade, an der Piazza della Concordia legen von April bis Oktober die Fähren nach Amalfi, Positano und Capri ab, und die Hotels zwischen Corso und Lungomare verbinden Meerblick mit kurzen Wegen. Wer in Salerno wohnt, um die Amalfiküste zu erkunden, wohnt am besten hier – morgens aufs Schiff, abends zurück zur Passeggiata und in die Gassen der angrenzenden Altstadt.
01 · Highlights
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Die palmengesäumte Uferpromenade – abends Bühne der Passeggiata, im Winter Schauplatz der Luci d'Artista.
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Zaha Hadids muschelförmiges Fährterminal und der neue Platz am Wasser – Salernos modernes Gesicht am Westende der Promenade.
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Von April bis Oktober legen hier die Boote nach Amalfi, Positano und Capri ab – die schönste Anfahrt an die Costiera.
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Salernos Flaniermeile mit Cafés und Läden, am Rand die Gärten der Villa Comunale und das Opernhaus von 1872.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
An der Piazza della Concordia am östlichen Ende des Lungomare sowie an der Stazione Marittima auf dem Molo Manfredi. Von April bis Oktober fahren von hier Boote nach Amalfi, Positano und in der Saison auch nach Capri – Tickets gibt es an den Kiosken am Anleger oder vorab online.
Der beste der Stadt: Bahnhof, Fähranleger, Einkaufsmeile und Altstadt liegen alle in Gehweite, viele Hotels haben Meerblick. Wer Salerno als Basis für Amalfiküste, Pompeji und Paestum nutzt, spart sich hier jedes Taxi.
Das allabendliche Ritual: Gegen Sonnenuntergang füllt sich die Palmenpromenade mit Familien, Läufern und Flaneuren, die zwischen Hafen und Stadtstränden auf- und abgehen. Wer Salerno verstehen will, läuft einfach mit – am besten mit einem Eis in der Hand.
Von November bis Mitte Januar – dann verwandeln Lichtinstallationen die Villa Comunale, den Lungomare und die angrenzenden Straßen in begehbare Lichtwelten. An Adventswochenenden wird es voll; ruhiger ist es unter der Woche und nach Neujahr.
07 · In der Nähe
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