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Arco Marchesale
Das alte Stadttor zur Altstadt – hier beginnt das Gassengewirr, und gleich dahinter öffnet sich die Piazza mit dem Uhrenpalast.
◆ STADTVIERTEL · POLIGNANO A MARE
Hinter dem Arco Marchesale beginnt das alte Polignano: weiß gekalkte Gassen, die sich unvermittelt zu Balkonen über dem offenen Meer öffnen, handgeschriebene Verse an Türen und Treppen, dazwischen die mittelalterliche Chiesa Matrice und Terrassen, von denen der Blick die Steilküste entlangwandert. Abends, wenn die Tagesgäste fort sind, gehören die Gassen den Schwalben und den langen Abendessen.

Das Centro Storico ist kaum mehr als eine Handvoll Gassen – aber jede endet anders: mal an einem Platz mit Kirchturm, mal an einer Brüstung, hinter der dreißig Meter tiefer das Meer gegen den Fels schlägt. Durch den Arco Marchesale, das einzige erhaltene Stadttor, schiebt sich seit Jahrhunderten alles, was in die Altstadt will; gleich dahinter liegt die Piazza Vittorio Emanuele II mit dem alten Uhrenpalast und der Chiesa Matrice Santa Maria Assunta, deren Ursprünge ins Mittelalter zurückreichen.
Berühmt geworden sind die Wände selbst: Auf Türen, Stufen und Mauerecken stehen handgeschriebene Verse über das Meer, die Liebe und das Leben – eine stille Open-Air-Poesie, die das Viertel zu einem der meistfotografierten Süditaliens gemacht hat. Dazwischen öffnen sich die Aussichtsterrassen, allen voran die Terrazza Santo Stefano, von der aus die Klippenlinie mit ihren übereinandergestapelten Häusern wie eine Theaterkulisse wirkt.
Unter den Füßen ist der Fels hohl: In den Grotten unter der Altstadt deckt im Sommer das Restaurant der Grotta Palazzese seine Tische, und bei rauer See hört man die Brandung durch die Gassen grollen. Wer hier übernachtet – etwa in einem der kleinen Häuser mit Meerblick –, erlebt das Viertel in seinen besten Stunden: frühmorgens, wenn das Licht flach über die Adria fällt, und nachts, wenn nur noch die Laternen und das Meer zu hören sind.
01 · Highlights
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Das alte Stadttor zur Altstadt – hier beginnt das Gassengewirr, und gleich dahinter öffnet sich die Piazza mit dem Uhrenpalast.
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Die bekannteste Aussichtsterrasse des Viertels: der Blick wandert die Klippenlinie entlang, am schönsten zur blauen Stunde.
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Die Mutterkirche der Stadt an der zentralen Piazza – im Kern mittelalterlich, mit Werken der apulischen Renaissance.
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Handgeschriebene Verse auf Türen, Treppen und Mauern – die Altstadt als aufgeschlagenes Gedichtband, das man im Vorbeigehen liest.
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Mehrere Brüstungen und Terrassen hängen direkt über der Steilküste – unter dir die Brandung, gegenüber die Häuser auf dem Fels.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, das Centro Storico ist nur zu Fuß zugänglich. Autos bleiben auf den Parkplätzen am Ortsrand; vom Arco Marchesale aus erreichst du jeden Winkel des Viertels in wenigen Minuten – Kopfsteinpflaster und Stufen inklusive.
Den Arco Marchesale als Auftakt, die Chiesa Matrice an der Piazza, die handgeschriebene Gassenpoesie und mindestens zwei Aussichtsterrassen – allen voran die Terrazza Santo Stefano zur blauen Stunde, wenn die Klippenhäuser golden anlaufen.
Sehr – allerdings ist das Angebot klein und begehrt. Wer eines der wenigen Zimmer mit Meerblick ergattert, erlebt Polignano vor 9 und nach 19 Uhr fast allein. Leichtes Gepäck hilft: Zum Teil geht es über Treppen und enge Gassen.
Für die klassische Postkarte fotografierst du die Klippenhäuser von der Terrazza Santo Stefano oder vom Balkon an der Lama Monachile. In den Gassen selbst sind die Poesie-Türen und der Arco Marchesale die beliebtesten Motive – am besten im weichen Licht des frühen Morgens.
07 · In der Nähe
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