Der Giardino Giusti wurde im 16. Jahrhundert angelegt und zählt zu den am besten erhaltenen Renaissance-Gärten Italiens. Er gehört zum gleichnamigen Palazzo und liegt am östlichen Rand der Altstadt, jenseits der Etsch, etwas abseits der großen Besucherströme rund um Arena und Piazza delle Erbe. Der Garten verbindet die strenge Gestaltungslehre der Renaissance mit einem natürlich bewachsenen Hang. Charakteristisch für die Anlage sind die symmetrisch angelegten Beete im unteren Teil, von denen eine hohe Zypressenallee schnurgerade auf den Hang zuläuft. Diese Allee ist seit Jahrhunderten ein Markenzeichen des Gartens und wurde schon von reisenden Schriftstellern beschrieben. Ergänzt wird die Gestaltung durch einen Irrgarten aus Hecken, Statuen, Brunnen und eine Grottenpartie am Felshang. Über Wege und Treppen steigt man vom geometrischen Teil hinauf zum oberen Bereich des Gartens. Von der oberen Terrasse eröffnet sich ein weiter Blick über den Garten selbst und die Dächer von Verona, der zu den schönsten Aussichten der Stadt zählt. Der Aufstieg führt vorbei an schattigen Plätzen, die zum Verweilen einladen. Der Eintritt ist kostenpflichtig. Der Giardino Giusti eignet sich für alle, die dem Trubel des Zentrums entgehen und einen historischen Garten in Ruhe erleben möchten, und lässt sich gut mit einem Spaziergang entlang der Etsch verbinden.
Besucher betreten zunächst den geometrischen unteren Gartenteil mit symmetrischen Beeten und der berühmten Zypressenallee. Über Wege und Treppen geht es vorbei an Irrgarten, Statuen und einer Grottenpartie hinauf zum naturnahen oberen Bereich. Von der oberen Terrasse öffnet sich ein weiter Blick über den Garten und die Dächer von Verona. Die Anlage ist ruhig und schattig.
Der Garten wurde im 16. Jahrhundert von der Familie Giusti zum gleichnamigen Palazzo angelegt und über die Jahrhunderte weitgehend in seiner ursprünglichen Form bewahrt. Schon früh war er bei reisenden Schriftstellern bekannt, die die Zypressenallee und den Blick über die Stadt beschrieben.
