Das Castelvecchio wurde im 14. Jahrhundert von der Familie della Scala, den Scaligern, als Festung an der Etsch errichtet. Die mächtige Backsteinanlage mit ihren Zinnen und Türmen sollte sowohl die Herrschaft der Familie sichern als auch einen Rückzugsort über den Fluss bieten. Bis heute prägt der Bau das Stadtbild am westlichen Rand der Altstadt von Verona. Heute beherbergt das Castelvecchio das Museo di Castelvecchio, dessen Sammlung Skulpturen, Fresken, Waffen und Gemälde vom Mittelalter bis in die Neuzeit umfasst. Bekannt ist das Museum nicht nur für seine Werke, sondern auch für die Gestaltung der Räume durch den Architekten Carlo Scarpa, der die historische Substanz in den 1950er- und 1960er-Jahren mit moderner Ausstellungsarchitektur verband. Diese Inszenierung gilt selbst als ein Höhepunkt der Museumsgestaltung des 20. Jahrhunderts. Direkt an die Festung schließt die Ponte Scaligero an, eine markante Ziegelbrücke mit Zinnen, die über die Etsch führt. Sie wurde wie das Castelvecchio von den Scaligern errichtet und nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Der Gang über die Brücke bietet Blicke auf den Fluss und die Befestigung. Der Museumsbesuch ist kostenpflichtig. Für Reisende, die sich für Geschichte, Architektur und Kunst interessieren, verbindet das Castelvecchio mehrere Epochen an einem Ort und bildet einen ruhigeren Kontrast zu den belebten Plätzen im Zentrum.
Besucher betreten eine mächtige Backsteinfestung mit Innenhöfen, Türmen und Zinnen. Im Museo di Castelvecchio führen die von Carlo Scarpa gestalteten Räume durch Sammlungen von Skulpturen, Fresken und Gemälden. Vom Castelvecchio aus lässt sich die Ponte Scaligero über die Etsch begehen, von der man Blicke auf Fluss und Festung hat.
Das Castelvecchio wurde im 14. Jahrhundert von den Scaligern als Festung und Rückzugsort an der Etsch errichtet, zusammen mit der zugehörigen Ponte Scaligero. Im Zweiten Weltkrieg wurden Teile der Brücke zerstört und später wieder aufgebaut. In den 1950er- und 1960er-Jahren gestaltete Carlo Scarpa die Innenräume für das Museum neu.
