Die Ponte Pietra ist die älteste Brücke Veronas und reicht in ihren Ursprüngen bis in die römische Zeit zurück. Sie überspannt die Etsch und verbindet das historische Zentrum mit dem gegenüberliegenden Ufer, an dem das antike römische Theater und der Hügel mit dem Castel San Pietro liegen. Schon ihr Name – Steinbrücke – verweist auf ihre lange Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke gesprengt. Beim Wiederaufbau bargen die Veroneser die ins Flussbett gestürzten Originalsteine und setzten die Brücke daraus wieder zusammen. Das Ergebnis ist gut sichtbar: helle antike Steinpartien und rote Ziegelabschnitte aus späteren Bauphasen wechseln sich ab und machen die verschiedenen Epochen der Brücke ablesbar. Die Ponte Pietra ist frei begehbar und zählt zu den beliebtesten Aussichtspunkten der Stadt. Von der Brücke blickt man auf die Etsch, die Uferzeilen der Altstadt und das römische Theater am gegenüberliegenden Hang. Besonders am Abend, wenn die Häuser im warmen Licht liegen, ist der Blick ein klassisches Motiv. Wer von der Brücke aus weitergeht, erreicht das römische Theater (Teatro Romano) und kann von dort mit einer Standseilbahn oder zu Fuß zum Castel San Pietro aufsteigen, das einen weiten Blick über Verona bietet. Damit eignet sich die Ponte Pietra gut als Verbindungspunkt zwischen dem Zentrum und den Sehenswürdigkeiten am anderen Flussufer.
Vom Flussufer gelingt der klassische Blick auf Brücke und Altstadt.
