Das Arena di Verona Opera Festival findet jeden Sommer von Juni bis September im hervorragend erhaltenen römischen Amphitheater statt und zählt zu den größten Open-Air-Opernbühnen der Welt. Die antiken Steinränge, die einst für römische Spiele errichtet wurden, bilden dabei eine Kulisse, die das Erlebnis von einem klassischen Opernhaus deutlich unterscheidet: Die Aufführungen finden unter freiem Himmel statt, bei einbrechender Dunkelheit. Auf dem Spielplan stehen Klassiker des Repertoires wie Verdis Aida, Bizets Carmen oder La Traviata. Einige Inszenierungen greifen auf die monumentalen Ausstattungen von Franco Zeffirelli zurück, die mit großen Bühnenbildern und vielen Mitwirkenden die Dimensionen der Arena ausnutzen. Die Akustik des offenen Raums und die Größe der Bühne prägen den besonderen Charakter der Aufführungen. Die Tore öffnen üblicherweise zwei Stunden vor Beginn. Bei den Sitzplätzen gibt es einen großen Unterschied: Auf den nummerierten Plätzen im unteren Bereich sitzt man komfortabler, während die unnummerierten Steinstufen (gradinata) günstiger sind. Wer dort Platz nimmt, sollte ein Sitzkissen mitbringen, da die Stufen hart sind; Kissen werden teils auch vor Ort angeboten. Der Besuch des Opernfestivals eignet sich für Musikliebhaber ebenso wie für Reisende, die ein besonderes Sommererlebnis suchen. Da die Aufführungen abends beginnen und länger dauern, lohnt es sich, den Tag in Verona zu verbringen und vorher in der Altstadt zu Abend zu essen.
Das Opernfestival verwandelt das römische Amphitheater von Verona im Sommer in eine Open-Air-Opernbühne. Von Juni bis September werden Klassiker wie Aida, Carmen oder La Traviata aufgeführt, teils in den monumentalen Ausstattungen von Franco Zeffirelli. Die Vorstellungen beginnen abends bei einbrechender Dunkelheit zwischen den antiken Steinrängen. Die Tore öffnen meist zwei Stunden vor Beginn. Wer auf den günstigeren, unnummerierten Steinstufen (gradinata) sitzt, sollte ein Sitzkissen mitbringen, da die Stufen hart sind.
