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Arena di Verona
Das fast 2.000 Jahre alte römische Amphitheater fasst zehntausende Zuschauer und verwandelt sich im Sommer in eine Open-Air-Opernbühne.
◆ STADTVIERTEL · VERONA
In der engen Adige-Schleife liegt das UNESCO-Welterbe-Herz Veronas, wo das römische Amphitheater an der Piazza Bra, die Marktarkaden der Piazza delle Erbe und Julias Balkon nur Minuten auseinanderliegen. Hier verdichtet sich zweitausend Jahre Stadtgeschichte auf rosa Marmorpflaster, das im Abendlicht warm leuchtet.
Das Centro Storico, von den Veronesern oft Città Antica genannt, sitzt in der ersten engen Flussschleife der Etsch und trägt seine Epochen wie Jahresringe. Auf der Piazza delle Erbe, dem ältesten Platz der Stadt, lag einst das römische Forum; heute drängen sich darunter Marktstände, Cafés und fresken-geschmückte Fassaden wie die Case Mazzanti. Von hier führt der schmale Durchgang Volto Barbaro hinüber zur eleganten Piazza dei Signori mit dem Dante-Denkmal und den Verwaltungspalästen der Scaliger.
Die Piazza Bra wird vom kolossalen römischen Amphitheater beherrscht — der Arena di Verona aus dem 1. Jahrhundert, die im Sommer eines der berühmtesten Opernfestivals der Welt beherbergt. Rund um den Platz reihen sich der barocke Gran Guardia-Palast, das neoklassizistische Rathaus Palazzo Barbieri und die marmorne Flaniermeile Liston. Von dort schlängelt sich die noble Via Mazzini, mit veronesischem Rosso-Marmor gepflastert, schnurgerade zurück zur Piazza delle Erbe.
Mittelalterliches und Renaissance-Verona verbinden sich nahtlos: Am Westrand wacht die Backsteinburg Castelvecchio mit ihrer zinnenbewehrten Ponte Scaligero über den Fluss, während der Torre dei Lamberti mit 84 Metern den höchsten Aussichtspunkt der Altstadt bietet. Ein paar Gassen weiter zieht der Innenhof der Casa di Giulietta mit dem berühmten Balkon die Liebespaare an — eine Legende ohne historische Bindung an Shakespeare, aber tief im Stadtbild verankert.
01 · Highlights
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Das fast 2.000 Jahre alte römische Amphitheater fasst zehntausende Zuschauer und verwandelt sich im Sommer in eine Open-Air-Opernbühne.
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Der älteste Platz Veronas auf dem einstigen römischen Forum, gesäumt von Marktständen, Fresken und der Tribuna mit der Madonna-Verona-Brunnenfigur.
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Der berühmte Balkon und die Bronzestatue Julias im Innenhof eines mittelalterlichen Hauses der Familie Cappello ziehen Verliebte aus aller Welt an.
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Die Scaliger-Backsteinburg beherbergt heute das Stadtmuseum, ihre zinnenbewehrte Brücke spannt sich malerisch über die Etsch.
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Der 84 Meter hohe Stadtturm an der Piazza dei Signori bietet den schönsten Rundblick über die roten Dächer der Altstadt.
02 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, die Altstadt ist kompakt und weitgehend autofrei. Arena, Piazza Erbe, Casa di Giulietta und Castelvecchio liegen alle innerhalb eines bequemen Spaziergangs.
Wer mehrere Sehenswürdigkeiten wie Arena, Torre dei Lamberti und Castelvecchio besucht, spart mit der VeronaCard deutlich, da sie Eintritte und den Stadtbus bündelt.
Das Opernfestival läuft in der Regel von Juni bis Anfang September. Tickets sind beliebt, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung.
An den Hauptplätzen und bei der Casa di Giulietta ja, besonders mittags. Frühmorgens und am späten Abend wirkt die Altstadt deutlich ruhiger und atmosphärischer.
07 · In der Nähe
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