Die Basilica di San Zeno Maggiore gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der romanischen Architektur in Norditalien. Sie ist dem Stadtpatron Veronas geweiht, dem heiligen Zeno, und liegt etwas abseits des touristischen Kerns rund um Arena und Piazza delle Erbe, im westlichen Teil der Altstadt. Wer den kurzen Weg auf sich nimmt, findet hier eine der eindrucksvollsten Kirchen der Stadt. Bekannt ist die Basilika vor allem für ihre kunstvollen Bronzetüren, deren Reliefs Szenen aus der Bibel und dem Leben des heiligen Zeno zeigen und zu den wichtigsten Werken mittelalterlicher Bronzekunst zählen. Die Fassade wird von einer großen Rosette gegliedert, die als Rad des Glücks bekannt ist und das Innere mit Licht durchflutet. Der freistehende Glockenturm ergänzt das Ensemble. Im Inneren ist das Altarbild von Andrea Mantegna ein Höhepunkt: Das Triptychon der Madonna mit Heiligen gilt als ein Schlüsselwerk der Renaissance-Malerei und kontrastiert mit der strengen romanischen Architektur des Kirchenraums. Die Krypta unter dem erhöhten Chor gehört zu den ältesten Teilen der Anlage. Für den Besuch des Innenraums wird in der Regel Eintritt verlangt. Die Basilika eignet sich für alle, die sich für mittelalterliche Baukunst und Kunstgeschichte interessieren, und bildet einen ruhigeren Kontrapunkt zu den belebten Plätzen im Zentrum von Verona.
Besucher betreten eine streng gegliederte romanische Kirche mit dreischiffigem Innenraum, erhöhtem Chor und alter Krypta. An der Fassade fallen die Bronzetüren mit biblischen Reliefs und die große Rosette auf. Im Inneren ist das Mantegna-Triptychon der Madonna der künstlerische Mittelpunkt. Die Atmosphäre ist ruhiger als an den belebten Plätzen der Innenstadt.
Die heutige Basilika entstand im Wesentlichen in romanischer Zeit über älteren Vorgängerbauten an der Stelle, die mit dem Grab des heiligen Zeno verbunden ist. Über die Jahrhunderte wurde sie ergänzt und ausgestattet, unter anderem mit dem Altarbild von Andrea Mantegna. Die Krypta zählt zu den ältesten erhaltenen Bauteilen.
