Mitten auf der Piazza Garibaldi steht das Fortino, das kleine Festungsgebäude, dem Forte dei Marmi seinen Namen verdankt. Großherzog Pietro Leopoldo ließ es 1788 errichten, um den Verladeplatz für den Marmor aus den Apuanischen Alpen zu schützen. Aus dem „Forte“, der Festung, und den „Marmi“, dem Marmor, setzt sich der Name der Stadt bis heute zusammen – der Bau ist damit der historische Ursprung des ganzen Ortes. Heute beherbergt der kleine Bau das Museo della Satira e della Caricatura, das Museum für Satire und Karikatur. Es zeigt eine international beachtete Sammlung politischer Zeichenkunst und richtet wechselnde Ausstellungen aus, die sich der Karikatur und der satirischen Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen widmen. Damit verbindet das Fortino seine militärische Vergangenheit mit einer ungewöhnlichen kulturellen Gegenwart. Der Platz vor dem Fortino ist das Wohnzimmer von Forte dei Marmi. Rund um die Festung reihen sich Cafés, und am Abend spielt sich hier der Corso ab – das traditionelle Flanieren, bei dem sich Einheimische und Gäste treffen, sehen und gesehen werden. Das Fortino bildet den festen Mittelpunkt dieses sozialen Lebens und ist von vielen Punkten des Zentrums aus sichtbar. Wer das Museum besucht, sollte die Öffnungszeiten und das aktuelle Ausstellungsprogramm vorab prüfen, da für den Eintritt ein Ticket benötigt wird. Auch ohne Museumsbesuch lohnt der Weg zur Piazza Garibaldi: Das Fortino zu umrunden, einen Kaffee in einem der umliegenden Cafés zu nehmen und den Abendcorso zu erleben, gehört zu den unkompliziertesten und zugleich charakteristischsten Erlebnissen des Ortes.
Besucher finden auf der Piazza Garibaldi einen kompakten Festungsbau von 1788, der heute das Museo della Satira e della Caricatura beherbergt. Das Museum zeigt politische Zeichenkunst und wechselnde Ausstellungen. Rund um das Fortino liegen Cafés, und am Abend spielt sich hier der Corso ab. Auch ohne Museumsbesuch lohnt der Weg zur Piazza, dem sozialen Mittelpunkt des Ortes.
Großherzog Pietro Leopoldo ließ das Fortino 1788 zum Schutz des Marmor-Verladeplatzes errichten. Aus der Festung und dem Marmor entstand der Name Forte dei Marmi. Später wurde der Bau zum Museo della Satira e della Caricatura umgewidmet, das heute politische Zeichenkunst und Karikatur zeigt.
