Marmor-Tour in die Apuanischen Alpen

Marmor-Tour in die Apuanischen Alpen

Geführte Tour in die Marmorbrüche der Apuanischen Alpen oberhalb von Carrara und Seravezza, meist im Geländewagen, oft mit Verkostung oder Halt in Pietrasanta.

Hinter Forte dei Marmi steigen die Apuanischen Alpen auf, deren weiße Flanken auf den ersten Blick wie Schneefelder wirken. Tatsächlich ist es Marmor – jener Stein, der der Region und dem Ort seinen Namen gegeben hat. Geführte Touren bringen Besucher in die Brüche oberhalb von Carrara und Seravezza, wo seit der Römerzeit Stein gebrochen wird und die Geschichte der europäischen Bildhauerei begann. Die Touren finden meist im Geländewagen statt, denn die Wege in die aktiven und stillgelegten Brüche sind steil und unbefestigt. Oben angekommen, öffnet sich ein Bild aus weißen Wänden, abgesägten Blöcken und tiefen Einschnitten in den Berg – ein industrielles Schauspiel in einer alpinen Kulisse. Die Führung erklärt, wie der Marmor gewonnen wird und welche Spuren der Abbau über die Jahrhunderte hinterlassen hat. Ein historischer Höhepunkt ist der Monte Altissimo, an dem Michelangelo selbst nach makellosen Blöcken für seine Werke suchte. Der Name des Carrara-Marmors steht bis heute für höchste Qualität, und viele der Skulpturen, die das Bild der Renaissance prägen, stammen aus diesen Bergen. Die Tour macht diese Verbindung zwischen Stein, Kunst und Landschaft greifbar. Viele Anbieter kombinieren den Besuch der Brüche mit weiteren Stationen: einer Verkostung von Lardo di Colonnata, dem in Marmorwannen gereiften Speck der Region, oder einem Halt in der Künstlerstadt Pietrasanta, wo bis heute Bildhauerateliers und Gießereien arbeiten. So wird aus dem Ausflug ein Tag, der den Marmor von seinem Ursprung im Berg bis zu seiner Verarbeitung verfolgt.

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Fakten

Eckdaten

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Leistungen

Leistungen

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01Mitbringen 1

Festes, geschlossenes Schuhwerk

02Mitbringen 2

Eine Jacke für die kühleren Höhenlagen

03Mitbringen 3

Sonnenschutz

04Mitbringen 4

Trinkwasser

05Mitbringen 5

Kamera für die Brüche und Aussichten

Anforderungen

Die Anfahrt erfolgt im Geländewagen, eine lange Wanderung ist nicht erforderlich. In den Brüchen ist das Gelände jedoch uneben und teils steil, sodass eine normale Trittsicherheit und festes Schuhwerk nötig sind.

Sicherheit

Die Brüche sind teils aktive Industrieanlagen; Besucher bleiben bei der geführten Gruppe und folgen den Anweisungen des Guides. Auf festen Stand und Abstand zu Kanten und Maschinen ist zu achten.

Beste Jahreszeit
Die Touren werden vor allem im Frühling, Sommer und Frühherbst angeboten, wenn die Wege in die Brüche gut befahrbar sind. Im Hochsommer ist es in der Höhe angenehmer als am Strand; an heißen Tagen empfiehlt sich eine Tour am Vormittag.
Gruppengröße
Kleingruppe · Die meisten Touren finden in kleinen Gruppen im Geländewagen statt, was eine persönliche Führung und Erklärungen vor Ort ermöglicht.

Marmorbrüche oberhalb von Carrara und Seravezza

Anfahrt meist im Geländewagen

Marmorabbau seit der Römerzeit

Monte Altissimo, wo Michelangelo Stein suchte

Weiße Wände und Blöcke in alpiner Kulisse

Oft Verkostung von Lardo di Colonnata

Häufig Halt in der Künstlerstadt Pietrasanta

01Tipp 1

Festes Schuhwerk tragen – das Gelände in den Brüchen ist uneben.

02Tipp 2

Eine Jacke mitnehmen, in den Bergen ist es kühler als am Strand.

03Tipp 3

Eine Tour mit Verkostung von Lardo di Colonnata wählen, wenn man die Region kulinarisch erleben will.

04Tipp 4

Pietrasanta als Stopp einplanen, um Bildhauerateliers zu sehen.

Was sind die weißen Flanken der Apuanischen Alpen?

Es sind keine Schneefelder, sondern Marmor. Die Apuanischen Alpen hinter Forte dei Marmi bestehen aus dem berühmten Carrara-Marmor, der seit der Römerzeit abgebaut wird.

Wie kommt man zu den Marmorbrüchen?

Geführte Touren bringen Besucher meist im Geländewagen zu den Brüchen oberhalb von Carrara und Seravezza, da die Wege steil und unbefestigt sind.

Welche Verbindung hat Michelangelo zu den Marmorbrüchen?

Michelangelo suchte am Monte Altissimo selbst nach makellosen Marmorblöcken für seine Werke. Viele Skulpturen der Renaissance stammen aus diesen Bergen.

Was wird bei der Tour oft kombiniert?

Viele Touren verbinden den Besuch der Brüche mit einer Verkostung von Lardo di Colonnata oder einem Halt in der Künstlerstadt Pietrasanta mit ihren Bildhauerateliers.

Ist die Marmor-Tour anstrengend?

Die Anfahrt erfolgt im Geländewagen, sodass keine lange Wanderung nötig ist. In den Brüchen selbst ist das Gelände jedoch uneben, festes Schuhwerk ist daher empfehlenswert.

Umgebung

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Erreichbar zu Fuß ab Marmor-Tour in die Apuanischen Alpen.

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