Tappeinerweg

Tappeinerweg

Der Tappeinerweg zieht sich rund 4 Kilometer fast eben am Südhang des Küchelbergs entlang: eine begehbare botanische Sammlung mit Agaven und Zypressen, dem Blick auf die Stadt und die Texelgruppe.

Ende des 19. Jahrhunderts vom Kurarzt und Botaniker Franz Tappeiner gestiftet, zieht sich der Tappeinerweg rund vier Kilometer fast eben am Südhang des Küchelbergs entlang. Er verbindet Gratsch im Westen mit der Gilfpromenade über der Altstadt und gehört damit zu den prägenden Spazierwegen Merans. Weil der Weg kaum Steigung hat, ist er auch für gemütliche Spaziergänge geeignet. Was den Tappeinerweg auszeichnet, ist seine Bepflanzung. Agaven, Zedern, Zypressen und Opuntien säumen die Strecke und machen sie zu einer begehbaren botanischen Sammlung. Die mediterrane Vegetation ist dem milden Klima Merans zu verdanken und unterstreicht den besonderen Charakter der Stadt am Übergang zwischen Alpen und Süden. Unterwegs wechseln sich schattige und sonnige Abschnitte ab. Der Ausblick ist der zweite große Reiz. Unter dem Weg liegen die Dächer der Stadt, gegenüber glänzt die Texelgruppe. Diese Kombination aus südlicher Pflanzenwelt im Vordergrund und alpinem Panorama im Hintergrund macht den Tappeinerweg zu einer der schönsten Höhenpromenaden Europas, als die er häufig bezeichnet wird. Der Weg ist ganzjährig frei zugänglich und damit zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel. Am stimmungsvollsten ist er früh am Morgen, wenn es noch ruhig ist, oder zur goldenen Stunde, wenn das Licht die Stadt und die Berge weich zeichnet. Festes, bequemes Schuhwerk genügt; besondere Ausrüstung ist für den fast ebenen Weg nicht nötig.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Ganzjährig frei zugänglich. Am schönsten ist der Weg früh am Morgen, wenn es ruhig ist, oder zur goldenen Stunde, wenn das Licht Stadt und Berge weich zeichnet. Im Sommer bieten die schattigen Abschnitte Schutz, im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen besonders angenehm.
01Foto-Tipp 1

zur goldenen Stunde fotografieren, wenn das Licht weich ist

02Foto-Tipp 2

Agaven und Zypressen als Vordergrund nutzen

03Foto-Tipp 3

die Texelgruppe gegenüber einbeziehen

04Foto-Tipp 4

die Stadtdächer von oben aufnehmen

05Foto-Tipp 5

früh am Morgen menschenleere Abschnitte einfangen

Sehenswürdigkeit

Gilfpromenade

Östlicher Anschluss des Tappeinerwegs über der Altstadt, ideal zur Verlängerung des Spaziergangs.

Sehenswürdigkeit

Pfarrkirche St. Nikolaus

Gotische Hauptkirche unten in der Altstadt, gut nach dem Abstieg zu besuchen.

Rund 4 Kilometer fast ebene Höhenpromenade am Küchelberg

Gestiftet vom Kurarzt und Botaniker Franz Tappeiner

Begehbare botanische Sammlung mit Agaven, Zedern, Zypressen, Opuntien

Blick über die Dächer der Stadt zur Texelgruppe

Verbindet Gratsch im Westen mit der Gilfpromenade

Ganzjährig frei zugänglich, gilt als eine der schönsten Höhenpromenaden Europas

01Tipp 1

Früh am Morgen oder zur goldenen Stunde für die beste Stimmung gehen.

02Tipp 2

Bequemes Schuhwerk genügt – der Weg ist fast eben.

03Tipp 3

Auf die mediterrane Bepflanzung wie Agaven und Zypressen achten.

04Tipp 4

Den Weg von Gratsch bis zur Gilfpromenade in einem Stück gehen.

05Tipp 5

Im Sommer schattige Abschnitte für Pausen nutzen.

Wie lang ist der Tappeinerweg in Meran?

Der Tappeinerweg ist rund vier Kilometer lang und verläuft fast eben am Südhang des Küchelbergs. Er verbindet Gratsch im Westen mit der Gilfpromenade über der Altstadt.

Wer hat den Tappeinerweg angelegt?

Der Weg wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Kurarzt und Botaniker Franz Tappeiner gestiftet, nach dem er benannt ist. Seine botanische Prägung geht auf diese Stiftung zurück.

Was sieht man auf dem Tappeinerweg?

Den Weg säumen mediterrane Pflanzen wie Agaven, Zedern, Zypressen und Opuntien. Darunter liegen die Dächer der Stadt, gegenüber die Texelgruppe – eine Mischung aus südlicher Vegetation und alpinem Panorama.

Ist der Tappeinerweg ganzjährig zugänglich?

Ja, der Tappeinerweg ist ganzjährig frei zugänglich. Am stimmungsvollsten ist er früh am Morgen oder zur goldenen Stunde, wenn das Licht Stadt und Berge weich zeichnet.

Ist der Tappeinerweg anstrengend zu gehen?

Nein. Der Weg verläuft fast eben am Hang entlang und ist daher auch für gemütliche Spaziergänge geeignet. Bequemes Schuhwerk genügt, besondere Ausrüstung ist nicht nötig.

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Erreichbar zu Fuß ab Tappeinerweg.

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