Die 2005 eröffnete Therme Meran übersetzt die Kurtradition der Stadt in zeitgenössische Architektur. Der Glaskubus des Architekten Matteo Thun steht direkt am Südufer der Passer, gegenüber von Kurhaus und Promenade. Der bewusste Kontrast zwischen dem historischen Jugendstil-Kurhaus auf der einen und der modernen Glasarchitektur auf der anderen Seite der Passer macht die Lage zu einem markanten Punkt im Stadtbild. Im Inneren warten 15 Pools und eine große Saunawelt, die für Erholung zu jeder Jahreszeit sorgen. Im Sommer kommen die Außenbecken im fünf Hektar großen Thermenpark dazu, der mit altem Baumbestand und einem Seerosenteich gestaltet ist. Damit verbindet die Therme das Baden im Innenbereich mit einem weitläufigen Gartenareal im Freien – ein Konzept, das den Kurgedanken in moderner Form fortführt. Der Spa-Bereich greift die Region auf: Lokale Zutaten wie Apfel, Traube und Bergkräuter prägen die Anwendungen und verbinden die Wellness-Behandlungen mit der Südtiroler Umgebung. So erhält der Aufenthalt einen regionalen Charakter, der über ein austauschbares Thermenangebot hinausgeht. Tickets sind stunden- oder tageweise erhältlich, sodass sich der Besuch flexibel gestalten lässt – vom kurzen Bad bis zum ganzen Wellness-Tag. An Wochenenden empfiehlt sich eine Online-Reservierung, da die Therme dann stärker frequentiert ist. Die zentrale Lage erlaubt es, einen Thermenbesuch problemlos mit einem Stadtbummel oder einem Spaziergang entlang der Promenade zu verbinden.
den Glaskubus mit Spiegelung in der Passer aufnehmen





























