Die botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff legen sich in einem natürlichen Amphitheater um das gleichnamige Schloss, in dem Kaiserin Elisabeth 1870 und 1889 ihre Meraner Kuraufenthalte verbrachte. Diese historische Verbindung verleiht der Anlage einen besonderen Hintergrund, der über die reine Pflanzenwelt hinausreicht. Auf rund zwölf Hektar reihen sich über 80 Gartenlandschaften aneinander. Die Spannweite ist ungewöhnlich groß: Sie reicht von Reisterrassen und einem Olivenhain über Waldgärten bis zum Seerosenteich. Damit zeigen die Gärten Vegetationsformen aus aller Welt ebenso wie die mediterrane und alpine Flora der Region. Verbunden werden die einzelnen Bereiche durch Themenwege, Aussichtsplattformen und Erlebnisstationen, die den Rundgang abwechslungsreich gestalten. Im Schloss selbst ist das Touriseum untergebracht, das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus. Es erzählt die Geschichte des alpinen Reisens und ergänzt den Gartenbesuch um eine kulturhistorische Ebene – von den Anfängen des Kurtourismus bis zur Gegenwart. Damit verbinden sich Botanik, Geschichte und die Erinnerung an die Kurzeit zu einem Ganzen. Die Gärten sind von Frühjahr bis Herbst geöffnet. Wegen der Größe der Anlage sollte man mindestens einen halben Tag einplanen, um die wichtigsten Bereiche zu sehen. Die Aussichtsplattformen bieten zudem den Blick über die Gärten hinaus auf Meran und das Tal, was den Besuch zu einem landschaftlichen wie botanischen Erlebnis macht.
Auf rund zwölf Hektar erwarten Besucher über 80 Gartenlandschaften, die sich in einem natürlichen Amphitheater um das Schloss legen: Reisterrassen, ein Olivenhain, Waldgärten und ein Seerosenteich. Themenwege, Aussichtsplattformen und Erlebnisstationen verbinden die Bereiche. Im Schloss erzählt das Touriseum die Geschichte des alpinen Reisens. Für den Rundgang sollte man mindestens einen halben Tag einplanen.
Schloss Trauttmansdorff erlangte Bekanntheit durch die Kuraufenthalte von Kaiserin Elisabeth in den Jahren 1870 und 1889. Später entstand rund um das Schloss die heutige botanische Gartenanlage, die Vegetationsformen aus aller Welt mit der regionalen Flora verbindet. Im Schloss erinnert das Touriseum, das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus, an die Geschichte des alpinen Reisens und der Meraner Kurzeit.
