Highlight
Tappeinerweg
Vier Kilometer Panoramapromenade am Küchelberg – mediterran bepflanzt, fast eben, mit Blick über die ganze Stadt.
◆ STADTVIERTEL · MERAN
Am sonnigen Westhang über der Stadt liegt Gratsch, Merans dörflichster Stadtteil: Weinberge und alte Höfe, dazwischen Gartenhotels und der Einstieg in den Tappeinerweg, der von hier fast eben über den Dächern entlangführt. Wer Ruhe, Reben und den schönsten Spazierweg der Stadt direkt vor der Tür will, wohnt in Gratsch.

Gratsch gehört zu den ältesten Siedlungskernen des Meraner Talkessels – Weinbau ist hier seit Jahrhunderten zu Hause, und zwischen den Rebzeilen halten sich alte Höfe und Kirchlein, die eher nach Dorf als nach Kurstadt aussehen. Erst die Eingemeindung machte aus Gratsch einen Stadtteil; sein Tempo hat es behalten.
Berühmt ist der Hang vor allem für einen Weg: Der Tappeinerweg, Ende des 19. Jahrhunderts vom Kurarzt Franz Tappeiner gestiftet, zieht sich vier Kilometer fast eben am Küchelberg entlang – vorbei an Agaven, Zedern und Zypressen, mit ständigem Blick über die Dächer der Altstadt bis zur Texelgruppe. Er gilt zu Recht als eine der schönsten Höhenpromenaden Europas und beginnt am westlichen Ende genau hier, oberhalb von Gratsch.
Eingekehrt wird unterwegs in der Saxifraga Stub'n, einer Jugendstilvilla von 1906 direkt am Weg, deren Terrassen über der Stadt hängen. Und wer abends zurückkommt, wohnt in Gratsch in Häusern wie der Villa Tivoli zwischen mediterranen Gärten – nah genug am Zentrum für den Stadtbummel, weit genug weg für echte Stille.
01 · Highlights
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Vier Kilometer Panoramapromenade am Küchelberg – mediterran bepflanzt, fast eben, mit Blick über die ganze Stadt.
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Jugendstilvilla von 1906 direkt am Tappeinerweg – Südtiroler Küche auf Terrassen, die über den Dächern Merans hängen.
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Rebzeilen bis an die Gärten – im Herbst leuchtet der ganze Hang, und die Höfe laden zum Törggelen.
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Häuser wie die Villa Tivoli oder das Ottmanngut verbinden mediterrane Gärten mit ruhiger Hanglage nahe dem Zentrum.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Hotels
04 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der westliche Einstieg liegt oberhalb von Gratsch, der östliche an der Gilfpromenade beim Pulverturm über der Altstadt. Dazwischen liegen rund vier fast ebene Kilometer – man kann also bequem in eine Richtung gehen und durch die Stadt zurückkehren.
Nein – zu Fuß sind es etwa 20 Minuten bergab ins Zentrum, der Citybus fährt regelmäßig. Dafür wohnt man zwischen Weinbergen, mit Aussicht und in der Nähe des schönsten Spazierwegs der Stadt.
Sehr gut: Neben dem Tappeinerweg führen Wege hinauf nach Dorf Tirol und zum Schloss Tirol sowie über den Algunder Waalweg durch die Obstwiesen – alles halbtags machbar, fast immer mit Talblick.
Die Lage am Sonnenhang: Häuser wie die Villa Tivoli liegen in mediterranen Gärten mit Pool und Bergblick, familiengeführt und ruhig – ideal für alle, denen die Promenadenhotels im Zentrum zu betriebsam sind.
07 · In der Nähe
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