Schloss Rametz liegt im Meraner Stadtteil Obermais und zählt zu den ältesten Weingütern Südtirols – an den Hängen rund um den Ansitz wachsen die Reben seit Jahrhunderten. Wer hierher kommt, erlebt Weinkultur nicht nur im Glas, sondern als Geschichte: Das Gut betreibt ein eigenes Weinmuseum, das die Entwicklung des Südtiroler Weinbaus von den historischen Geräten bis zur heutigen Kellertechnik nachzeichnet. Der Besuch lässt sich gut als Halbtagesprogramm gestalten. Üblicherweise führt ein Rundgang durch Keller und Weinberg, bei dem die Lage am Hügel, die Rebsorten und die Arbeit im Jahresverlauf erklärt werden. Anschließend stehen die Verkostungen der hauseigenen Linien im Mittelpunkt – von typischem Meraner Vernatsch, dem leichten alpinen Rotwein der Gegend, bis zu Burgunder-Lagen, die das wärmere Mikroklima rund um Meran widerspiegeln. Gerade die Kombination macht den Reiz aus: Geschichte im Museum, Panorama über die Weinberge und das Glas in der Hand. Vom Hang aus öffnet sich der Blick über Obermais und den Meraner Talkessel, was die Verkostung zu mehr als einer reinen Produktprobe macht. Besonders lohnend ist ein Besuch im Herbst, wenn der Hang in der Lese steht und das Laub sich verfärbt. Da Führungen und Verkostungen organisiert werden, empfiehlt es sich, vorab Kontakt aufzunehmen und die Teilnahme abzustimmen. Schloss Rametz ist von der Meraner Innenstadt aus gut erreichbar und verbindet sich ideal mit einem Spaziergang durch Obermais.
Die Weinverkostung auf Schloss Rametz führt durch eines der ältesten Weingüter Südtirols: ein Rundgang durch Keller und Weinberg, der Besuch des hauseigenen Weinmuseums und die Probe der eigenen Lagen vom Meraner Vernatsch bis zu Burgundern. Vom Hang in Obermais öffnet sich der Blick über den Meraner Talkessel, sodass Geschichte, Panorama und Wein zu einem stimmigen Halbtagesprogramm zusammenfinden.
