Versteckt in einer Seitengasse der Lauben liegt die Landesfürstliche Burg, ein im 15. Jahrhundert unter Erzherzog Sigmund dem Münzreichen ausgebauter Stadtsitz der Tiroler Landesfürsten. Auch Kaiser Maximilian I. logierte hier, was die Bedeutung des Hauses für die Geschichte der Region unterstreicht. Trotz ihrer Lage mitten in der Altstadt wird die Burg von vielen Besuchern leicht übersehen. Was die Landesfürstliche Burg besonders macht, ist ihr Erhaltungszustand. Anders als viele Burgen wurde sie nie großflächig umgebaut, sodass sich das Wohnen des spätmittelalterlichen Hofes hier erstaunlich unmittelbar erschließt. Getäfelte Stuben, Kachelöfen, eine Waffenkammer und eine Kapelle vermitteln einen authentischen Eindruck davon, wie der Adel um 1500 lebte – nicht als rekonstruierte Kulisse, sondern als gewachsener Bestand. Der Rundgang ist kompakt: Der Besuch dauert kaum eine Stunde und lässt sich daher problemlos in einen Bummel durch die Altstadt einbauen. Gerade als Ergänzung zum Laubenbummel ist die Burg ideal, weil sie einen ruhigen, konzentrierten Kontrast zum geschäftigen Treiben der Laubengasse bietet. Der Eintritt erfolgt gegen ein kleines Ticket. Wer sich für die Geschichte Tirols und das höfische Leben des Spätmittelalters interessiert, findet hier ein anschauliches und gut erhaltenes Beispiel – ein Stück Vergangenheit, das mitten in der Stadt überraschend lebendig geblieben ist.
Die Landesfürstliche Burg führt in das höfische Leben um 1500: getäfelte Stuben, Kachelöfen, eine Waffenkammer und eine Kapelle sind weitgehend im Originalzustand erhalten. Weil das Haus kaum umgebaut wurde, wirkt das Wohnen des spätmittelalterlichen Hofes überraschend unmittelbar. Der Rundgang ist kompakt und dauert kaum eine Stunde.
Die Burg wurde im 15. Jahrhundert unter Erzherzog Sigmund dem Münzreichen als Stadtsitz der Tiroler Landesfürsten ausgebaut. Auch Kaiser Maximilian I. hielt sich hier auf. Da das Gebäude über die Jahrhunderte kaum verändert wurde, blieb der spätmittelalterliche Wohncharakter mit Stuben, Öfen, Waffenkammer und Kapelle erhalten – ein seltener authentischer Bestand mitten in der Altstadt.
