Die Trattoria al Ferro di Cavallo gehört zu den Lokalen, die das ungeschminkte, lebhafte Palermo verkörpern. Gegründet 1944 an der Via Venezia 20 im historischen Zentrum, nur wenige Schritte von der Via Roma und dem Markt Ballarò entfernt, wird sie seit 1980 von der Familie Ciminna geführt. Die roten Wände sind eng mit Bildern, Heiligenfiguren und handgeschriebenen Notizen behängt – darunter die Weinpreise, die schlicht direkt an die Wand gekritzelt werden. Auf den Tisch kommt klassische palermitanische Hausmannskost ohne Schnörkel. Zu den Klassikern zählen Sarde a beccafico, mit Semmelbröseln, Pinienkernen und Rosinen gefüllte und gerollte Sardinen, die Caponata aus Auberginen in süßsaurer Soße sowie die Pasta con le sarde mit Sardinen, wildem Fenchel, Rosinen und Pinienkernen – ein Gericht, das die arabisch-sizilianische Geschmackswelt auf einem Teller vereint. Dazu gibt es einfache Antipasti vom Buffet und je nach Tag wechselnde Fisch- und Fleischgerichte. Die Atmosphäre ist eng, laut und herzlich: Tische stehen dicht beieinander, das Personal arbeitet flink, und an guten Abenden mischen sich Einheimische und Reisende. Die Preise sind moderat, die Portionen ehrlich, und die Weine fließen glasweise zu kleinen Beträgen. Wer hierherkommt, sucht keine Gourmetküche, sondern den authentischen Geschmack der Stadt in einer Umgebung, die seit Jahrzehnten kaum verändert wurde. Die Lage in Marktnähe macht das Ferro di Cavallo zu einem natürlichen Stopp nach einem Bummel über Ballarò.
Geboten wird traditionelle palermitanische Hausmannskost. Die Karte vereint Klassiker wie Pasta con le sarde mit Sardinen, wildem Fenchel, Rosinen und Pinienkernen, gefüllte Sarde a beccafico und die süßsaure Auberginen-Caponata. Dazu kommen einfache Antipasti vom Buffet sowie wechselnde Fisch- und Fleischgerichte des Tages. Die Zubereitung folgt überlieferten Familienrezepten und verzichtet bewusst auf moderne Interpretationen.
Eng gestellte Tische, rote Wände voller Bilder, Heiligenfiguren und handgeschriebener Notizen prägen den Raum. Es ist laut, lebhaft und herzlich – eine Trattoria, in der Einheimische und Reisende dicht beieinander sitzen und das Personal flink zwischen den Tischen arbeitet.
