Während rund um Noto eine Gourmetadresse nach der anderen eröffnet, kocht die Trattoria del Carmine seit Jahrzehnten unbeirrt weiter, was in den Familien der Stadt seit jeher auf den Tisch kommt. Hier geht es nicht um Inszenierung, sondern um das, was die sizilianische Alltagsküche ausmacht: ehrliche Gerichte aus regionalen Zutaten, gekocht ohne Schnörkel und in Portionen, die satt machen. Auf der Karte stehen die Klassiker der Insel: Pasta alla Norma mit Auberginen und gesalzenem Ricotta, Caponata als süßsaures Gemüsegericht, gegrillter Fisch aus dem nahen Meer und Involtini, gefüllte und gerollte Fleisch- oder Fischröllchen. Dazu wird offener Wein aus der Umgebung ausgeschenkt – unkompliziert und passend zum Essen. Die Speisekarte folgt dem, was Saison und Markt hergeben, statt einem festen, gleichbleibenden Programm. Die Räume sind schlicht gehalten, der Service direkt und herzlich. Genau das ist der Grund, warum hier mittags auch die Einheimischen sitzen – ein verlässliches Zeichen in einer Stadt, die längst auf dem Reiseplan vieler Italienbesucher steht. Wer das Lokal betritt, merkt schnell, dass es nicht um Touristen-Folklore geht, sondern um eine Küche, die ihre Gäste seit Generationen kennt. Die Trattoria del Carmine eignet sich für alle, die Sizilien ohne Aufwand und ohne hohen Preis schmecken wollen – als Mittagsstopp während eines Stadtrundgangs durch das barocke Noto ebenso wie als entspanntes Abendessen. Sie ist die richtige Adresse für Reisende, die nach der bodenständigen Variante der sizilianischen Küche suchen, abseits der Sternegastronomie, die die Stadt in den vergangenen Jahren bekannt gemacht hat.
Bodenständige sizilianische Hausmannskost: Pasta alla Norma mit Auberginen und gesalzenem Ricotta, Caponata, gegrillter Fisch aus dem nahen Meer und Involtini. Die Karte folgt dem, was Saison und Markt hergeben, ohne ein festes, gleichbleibendes Programm.
Schlicht gehaltene Räume, direkter und herzlicher Service. Eine Trattoria, in der mittags auch Einheimische sitzen – unprätentiös, vertraut und ohne Touristen-Folklore, mitten in einer Stadt, die längst auf vielen Reiseplänen steht.
