Die Piazzetta ist das Wohnzimmer von Porto Cervo und der Ort, an dem sich der Charakter des Resort-Dorfes am deutlichsten zeigt. Der Architekt Luigi Vietti entwarf den Platz in den 1960er-Jahren als Teil der Costa-Smeralda-Vision des Aga Khan – mit niedrigen, mediterran anmutenden Bauten, Bogengängen und Treppen, die bewusst kein monumentales Zentrum schaffen, sondern eine intime, fast dörfliche Bühne. Um den Platz gruppieren sich Cafés, Galerien und die Boutiquen der großen Modehäuser. Tagsüber dösen die Terrassen im Schatten der Arkaden, der Rhythmus ist gemächlich. Am Abend ändert sich das Bild: Wenn die Yachten im Hafen liegen und das Licht weicher wird, füllt sich die Piazzetta zur Passeggiata, dem abendlichen Flanieren, das in Italien zur Kultur gehört. Dann wird der Platz zur Bühne – man sieht und wird gesehen, und das Dorf inszeniert sich selbst. Über Treppen und Bogengänge geht es hinunter zur Sottopiazza, einer tiefer gelegenen Ebene mit weiteren Läden, und weiter zum alten Hafen. Alles ist fußläufig erreichbar, alles fügt sich zur gleichen Kulisse aus weißem Putz, Granit und Bougainvillea. Genau diese verschachtelte, kleinteilige Anlage unterscheidet Porto Cervo von einem gewöhnlichen Ferienort und macht den Bummel zum eigentlichen Erlebnis. Wer Porto Cervo besucht, kommt an der Piazzetta nicht vorbei. Sie ist kostenfrei zugänglich, der natürliche Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch das Dorf und der beste Ort, um die Atmosphäre der Costa Smeralda ohne Reservierung zu erleben.
Ein kleinteiliger Platz mit Bogengängen und Treppen, um den sich Cafés, Galerien und die Boutiquen der großen Modehäuser gruppieren. Tagsüber ruhig und schattig, am Abend zur Passeggiata belebt, wenn die Yachten im Hafen liegen. Von der Piazzetta führen Treppen hinunter zur Sottopiazza und weiter zum alten Hafen – alles fußläufig und frei zugänglich.
Die Piazzetta entstand in den 1960er-Jahren als Teil der Costa-Smeralda-Vision des Aga Khan. Architekt Luigi Vietti gestaltete den Platz bewusst kleinteilig und mediterran – mit niedrigen Bauten, Bogengängen und Treppen statt eines monumentalen Zentrums. Diese Anlage prägt bis heute das Bild von Porto Cervo.
