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Piazzetta di Porto Cervo
Das Herzstück des Dorfes: Cafés, Galerien und Modehäuser um Luigi Viettis geschwungenen Platz – abends Bühne der Passeggiata.
◆ STADTVIERTEL · PORTO CERVO
Um die Piazzetta herum ist Porto Cervo das geblieben, was seine Erfinder wollten: ein begehbares Gesamtkunstwerk aus geschwungenen Fassaden, Bogengängen und Treppen, die zwischen Boutiquen, Cafés und dem alten Hafen vermitteln. Tagsüber Schaufensterbummel im Schatten, abends Passeggiata mit Aperitivo – hier schlägt das mondäne Herz der Costa Smeralda.

Luigi Vietti plante das Zentrum von Porto Cervo in den frühen 1960er-Jahren als Dorf, das es nie gab: Die Häuser um die Piazzetta sind bewusst unregelmäßig gestaffelt, die Fassaden in gebrochenem Weiß, Rosé und Ocker verputzt, Treppen und Bogengänge inszenieren Blickachsen auf Hafen und Bucht. Was auf den ersten Blick gewachsen wirkt, folgt einem präzisen Drehbuch – bis heute regeln strenge Vorschriften des Consorzio jedes Detail von Farbton bis Dachneigung.
Über dem Dorf liegt die Kirche Stella Maris, die Michele Busiri Vici 1968 wie eine weiße Welle in den Hang setzte – innen schlicht, mit einem Gemälde von El Greco als stillem Hauptdarsteller. Unterhalb der Piazzetta öffnet sich die Sottopiazza, deren Passagen die Flagship-Boutiquen der großen Modehäuser auf wenigen hundert Metern bündeln, ehe der Weg am Cervo Hotel vorbei zum alten Hafen führt, wo die Tender der vor Anker liegenden Yachten anlegen.
Seinen großen Auftritt hat das Zentrum am Abend: Wenn die Strandgänger zurückkehren, beginnt die Passeggiata zwischen Piazzetta und Porto Vecchio, die Terrassen füllen sich zum Aperitivo, und die Schaufenster leuchten bis in die Nacht. Wer es bodenständiger mag, findet in der Pizzeria Il Pomodoro den unkomplizierten Gegenpol – und wer im Mai oder Oktober kommt, erlebt das Dorf in einer Ruhe, die im August unvorstellbar ist.
01 · Highlights
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Das Herzstück des Dorfes: Cafés, Galerien und Modehäuser um Luigi Viettis geschwungenen Platz – abends Bühne der Passeggiata.
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Michele Busiri Vicis weiße Kirche von 1968 über dem Dorf, innen ein Gemälde von El Greco – und davor einer der besten Blicke auf den Hafen.
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Die Passagen unterhalb der Piazzetta bündeln die Flagship-Stores der großen Labels – Schaufensterbummel als Architekturerlebnis.
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Der alte Hafen unterhalb des Dorfes, wo die Tender der Yachten anlegen – mit dem legendären Restaurant Quattro Passi al Pescatore am Kai.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der zentrale Platz des Dorfes, in den 1960er-Jahren von Luigi Vietti entworfen – Treffpunkt für Aperitivo und Passeggiata, umgeben von Cafés, Galerien und den Boutiquen der großen Modehäuser.
Ja: Flanieren über Piazzetta und Sottopiazza, der Besuch der Kirche Stella Maris und der Blick über den alten Hafen kosten nichts – nur beim Cappuccino auf der Terrasse zahlt man Costa-Smeralda-Preise.
Nein, Porto Cervo ist ein Saisonort: Die meisten Boutiquen und Restaurants öffnen etwa von Mai bis September/Oktober, im Hochsommer dafür bis in den späten Abend. Im Winter ruht das Dorf weitgehend.
An den ausgeschilderten Parkflächen am Ortsrand; von dort ist alles fußläufig. Im Juli und August sind die Plätze ab dem späten Vormittag knapp – früh kommen oder auf den Abend ausweichen.
07 · In der Nähe
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