Vom Anleger an der Piazza Motta in Orta San Giulio pendeln Linienschiffe der Navigazione Lago d'Orta und private Motoscafi im dichten Takt zur Isola San Giulio hinüber. Die Überfahrt dauert nur rund fünf Minuten und ist doch ein kleines Ritual: die Altstadt im Rücken, die Basilica di San Giulio voraus, dazwischen das offene Wasser des Sees. Die kurze Fahrt ist der Weg zur Klosterinsel und zugleich der schönste Blick auf Orta. Vom Wasser aus zeigt sich der Ort mit seinen Uferhäusern, der Piazza und dem Hügel des Sacro Monte dahinter. Auf der Insel angekommen, erschließen sich die Basilika und der Rundweg „Weg des Schweigens“ – beide direkt vom Anleger zu Fuß erreichbar. Wer mehr Wasser will, verlängert die Überfahrt zur Seerundfahrt. Die Boote fahren hinüber nach Pella am Westufer, unter dem Wallfahrtsort Madonna del Sasso vorbei oder nach Omegna am Nordende des Sees. So lässt sich der ganze Lago d'Orta vom Wasser aus erleben, statt nur die Insel anzusteuern – eine Option für alle, die nicht nur übersetzen, sondern fahren wollen. Tickets gibt es direkt am Anleger an der Piazza Motta, ohne Vorbuchung. Im Sommer fahren die Boote bis in den Abend, sodass sich auch eine späte Überfahrt anbietet, wenn die Tagesgäste fort sind. Am stillsten ist die Insel mit dem ersten Boot des Tages – wer früh übersetzt, hat den Weg des Schweigens fast für sich.
Vom Anleger an der Piazza Motta pendeln Linienschiffe der Navigazione Lago d'Orta und private Motoscafi im dichten Takt zur Isola San Giulio. Die Überfahrt dauert rund fünf Minuten – die Altstadt im Rücken, die Basilika voraus. Vom Wasser aus zeigt sich Orta mit seinen Uferhäusern und dem Sacro Monte dahinter. Auf der Insel erschließen sich Basilika und der Weg des Schweigens. Wer mehr will, verlängert zur Seerundfahrt nach Pella, unter Madonna del Sasso vorbei oder nach Omegna.
