Santa Maria della Piazza ist eine der schönsten romanischen Kirchen der Marken. Die Fassade aus dem 12. bis 13. Jahrhundert besticht durch ein fein gemeißeltes Reliefportal und blendgliedernde Arkaden, die der schlichten Steinfront eine reiche Gliederung verleihen. Schon von außen zeigt sich hier die hohe Qualität der romanischen Bauplastik, für die Ancona und die Marken bekannt sind. Im Inneren wartet die eigentliche Besonderheit: Durch einen Glasboden sind die Mosaike und Mauerreste der frühchristlichen Vorgängerkirchen sichtbar. Unter der heutigen Kirche liegen die Spuren älterer Sakralbauten, sodass Besucher buchstäblich über die Schichten der Geschichte gehen. Diese Übereinanderschichtung macht die Kirche zu einem Ort, an dem sich die Entwicklung des christlichen Anconas über Jahrhunderte nachvollziehen lässt. Die Kirche liegt mitten in der Altstadt unweit des Hafens und verbindet auf engem Raum Jahrhunderte von Anconas Baugeschichte. Ihre Lage abseits der großen Verkehrsachsen, in einem ruhigen Winkel der historischen Stadt, lädt dazu ein, nach dem Trubel des Hafens einen Moment der Stille zu suchen. Die romanische Architektur und die freigelegten Vorgängerbauten machen den Besuch zu einer kompakten Lektion in Stadtgeschichte. Der Zugang ist frei. Wer die Altstadt von Ancona erkundet, sollte Santa Maria della Piazza neben dem höher gelegenen Dom San Ciriaco einplanen, denn die beiden Kirchen ergänzen sich: Während der Dom die Stadt von oben überblickt, erzählt Santa Maria della Piazza im Herzen der Altstadt von den frühen christlichen Wurzeln Anconas.
Besucher erwartet eine romanische Kirche mit fein gemeißeltem Reliefportal und blendgliedernden Arkaden an der Fassade. Im Inneren gibt ein Glasboden den Blick auf Mosaike und Mauerreste frühchristlicher Vorgängerkirchen frei, sodass man über die Schichten der Stadtgeschichte geht. Die Kirche liegt ruhig in der Altstadt unweit des Hafens und ist frei zugänglich.
Die romanische Fassade von Santa Maria della Piazza stammt aus dem 12. bis 13. Jahrhundert. An derselben Stelle standen zuvor frühchristliche Kirchen, deren Mosaike und Mauerreste heute durch einen Glasboden im Inneren sichtbar sind. Damit vereint die Kirche auf engem Raum mehrere Jahrhunderte der Baugeschichte Anconas.
