Im Camparino in Galleria, am Dom-Eingang der Galleria Vittorio Emanuele II, wird seit 1915 zelebriert, was Mailand der Welt geschenkt hat: der Aperitivo mit Campari. Die Bar ist untrennbar mit der Geschichte des bitteren roten Likörs verbunden, der in Mailand erfunden wurde, und gilt als einer der Ursprungsorte des Aperitivo-Rituals, das von hier aus seinen Weg um die Welt gefunden hat. Das Lokal selbst ist ein Denkmal der Belle Époque. Jugendstil-Mosaiken schmücken die Wände, und der Tresen aus Holz und Messing zeugt von der handwerklichen Sorgfalt seiner Entstehungszeit. Diese Ausstattung macht das Camparino zu einem der historischen Lokale Italiens, das seinen Charakter über mehr als ein Jahrhundert bewahrt hat – ein Ort, an dem man die Atmosphäre des alten Mailand noch unmittelbar spürt. Das Haus ist auf zwei Ebenen organisiert. Unten, an der Bar, trinkt man im Stehen, ganz nach Mailänder Tradition, oft in wenigen Minuten und im Vorübergehen. Oben befindet sich ein Restaurantbereich, in dem man sitzt und den Blick auf die Piazza del Duomo genießt – eine andere, ruhigere Art, das Lokal zu erleben. Beide Ebenen haben ihren eigenen Reiz und ihr eigenes Tempo. Kaum ein anderer Ort verdichtet die Stadt so sehr auf ein einziges Glas wie das Camparino. Hier verbinden sich die Erfindung des Campari, das Ritual des Aperitivo, die Architektur der Galleria und der Blick auf den Dom zu einem Erlebnis, das Mailand in seiner Essenz zeigt. Für Besucher ist ein Halt im Camparino ein naheliegender Weg, die Aperitivo-Kultur der Stadt an ihrem Ursprung kennenzulernen – am Übergang zwischen der Glaspassage und dem Domplatz.
Im Mittelpunkt steht der Aperitivo mit Campari, dem in Mailand erfundenen bitteren roten Likör, den das Camparino seit 1915 an seinem historischen Ursprungsort serviert. Neben den klassischen Aperitivo-Drinks bietet der Restaurantbereich im Obergeschoss eine ergänzende Speisenauswahl. Das Camparino verdichtet die Aperitivo-Kultur der Stadt auf ein einziges Glas und verbindet sie mit der Architektur der Galleria.
Das Lokal ist ein Denkmal der Belle Époque: Jugendstil-Mosaiken schmücken die Wände, der Tresen aus Holz und Messing zeugt von handwerklicher Sorgfalt. Unten an der Bar herrscht das schnelle, lebendige Tempo der Mailänder Stehkultur; oben, im Restaurantbereich mit Blick auf die Piazza del Duomo, ist die Stimmung ruhiger und gesetzter.
