An der Spitze des Capo di Sorrento liegen die Bagni della Regina Giovanna – die Reste einer römischen Meeresvilla aus dem 1. Jahrhundert. Der Überlieferung nach handelt es sich um das Anwesen des Pollius Felix, das schon der römische Dichter Statius in seinen Versen beschrieb. Zwischen den Mauerresten der Villa hat sich ein besonderes Naturphänomen erhalten. Denn dort öffnet sich ein fast kreisrundes Naturbecken, das durch einen schmalen Felsbogen mit dem offenen Meer verbunden ist. Das Wasser tauscht sich durch diese natürliche Öffnung aus, bleibt aber im Becken geschützt – ein eigenwilliges Bademotiv, wie es die Küste kein zweites Mal bietet. Der Name erinnert an Königin Giovanna von Anjou, die hier der Legende nach gebadet haben soll. Der Zugang ist bewusst einfach gehalten. Man erreicht die Bagni zu Fuß über einen Weg durch Olivenhaine; festes Schuhwerk ist deshalb angeraten. Liegen, Schirme oder Bars gibt es hier nicht – wer kommt, badet zwischen antiken Mauern und Felsen, ohne touristische Infrastruktur. Genau das macht den Reiz aus: ein Badeplatz, der archäologische Spuren, Natur und das offene Meer verbindet. Wegen der Kombination aus römischer Geschichte, dem Naturbecken und dem Weg durch die Olivenhaine gehört der Ort zu den eigenwilligsten Ausflugszielen der Halbinsel. Wer Badesachen und etwas Trinkwasser mitbringt, kann hier ein paar Stunden abseits der belebten Strände verbringen.
Du erreichst die Bagni zu Fuß über einen Weg durch Olivenhaine am Capo di Sorrento. Zwischen den Mauerresten einer römischen Meeresvilla öffnet sich ein fast kreisrundes Naturbecken, das über einen schmalen Felsbogen mit dem offenen Meer verbunden ist. Der Ort ist naturbelassen: Es gibt keine Liegen, Schirme oder Bars, dafür Baden zwischen antiken Spuren und Felsen. Badesachen, Wasser und festes Schuhwerk sollten mitgebracht werden.
Die Anlage geht auf eine römische Meeresvilla aus dem 1. Jahrhundert zurück, die der Überlieferung nach dem wohlhabenden Pollius Felix gehörte; der Dichter Statius beschrieb das Anwesen in seinen Versen. Der heutige Name verweist auf Königin Giovanna von Anjou, die hier der Legende nach gebadet haben soll. Erhalten sind Mauerreste, die zwischen Fels und Meer von der einstigen Pracht der Villa zeugen.
