Das Hotel Palazzo Murat trägt seine Geschichte schon im Namen. Der Palazzo aus dem 18. Jahrhundert diente einst Joachim Murat als Sommerresidenz – jenem Marschall Napoleons, der durch dessen Gunst König von Neapel wurde. Diese historische Schicht ist im Haus bis heute spürbar und unterscheidet es von den vielen neueren Hotels, die sich an die Hänge Positanos schmiegen. Hinter den honigfarbenen Mauern wohnt man in einem der stimmungsvollsten Häuser des Ortskerns. Das Herzstück ist ein üppiger Innenhofgarten mit Palmen und Bougainvillea, der mitten im Trubel des Dorfes eine geschützte, fast klösterliche Ruhe schafft – ein seltener Luxus an einem Ort, an dem der Platz so knapp ist. Im Sommer dient der Garten als Bühne für Konzerte und gesellige Abende, und allein schon das Frühstück zwischen den blühenden Ranken macht den Aufenthalt aus. Bei den Zimmern hat man die Wahl zwischen zwei Welten: Ein Teil liegt im historischen Palazzo selbst, ausgestattet mit Antiquitäten und dem Charme der alten Mauern; ein anderer Teil befindet sich im neueren Trakt mit Balkonen, die den Blick aufs Meer freigeben. Beide Varianten haben ihren Reiz – die einen leben mehr von der Geschichte, die anderen von der Aussicht. Die Lage ist der größte praktische Vorteil des Hauses: Strand, Kirche und Boutiquen liegen nur wenige Schritte entfernt, man wohnt also mitten im Geschehen. Den Preis dafür zahlt man bei der Anreise, denn die letzten Meter durch die Fußgängerzone müssen zu Fuß zurückgelegt werden und das Gepäck wird getragen. Wer Positano zentral, mit historischem Hintergrund und einem grünen Rückzugsort erleben will, findet im Palazzo Murat eine Verbindung, die wenige Häuser des Ortes bieten.
- Palazzo aus dem 18. Jahrhundert, einst Sommerresidenz von Joachim Murat
- Üppiger Innenhofgarten mit Palmen und Bougainvillea
- Zentrale Lage wenige Schritte von Strand, Kirche und Boutiquen
- Zimmer im historischen Palazzo mit Antiquitäten
- Neuerer Trakt mit Meerblick-Balkonen
- Sommerkonzerte und Frühstück im Garten



