Gino e Toto Sorbillo ist eine Institution unter den Pizzerien Neapels. Die Familie Sorbillo betreibt das Lokal in der Via dei Tribunali 32, mitten auf der antiken Decumanus-Achse im historischen Zentrum. Wer hier ankommt, trifft meist auf eine Warteschlange vor der Tür, die sich bis auf die Gasse zieht; sie gehört zum Erlebnis und ist Teil des Rufs, den sich das Haus über die Jahre erarbeitet hat. Die Pizza im Sorbillo folgt der neapolitanischen Schule: ein dünner, weicher Boden, der am Rand zu einem luftigen, leicht gebräunten Cornicione aufgeht. Gebacken wird mit traditionell geführtem Sauerteig, was den Teig bekömmlich und aromatisch macht. Die Pizzen gelten als zugleich luftig und substanziell, also nicht zerbrechlich dünn, sondern mit Charakter und gutem Biss. Das Konzept ist bewusst einfach und volksnah: gute Zutaten, klassische Belagvarianten von der Margherita bis zu saisonalen Kreationen, faire Preise im unteren Segment. Die Lage entlang der Via dei Tribunali, eine der lebendigsten Gassen der Altstadt, macht den Besuch auch zu einem Stück Stadterlebnis. Wer die neapolitanische Pizza an einer ihrer berühmtesten Adressen probieren will, sollte etwas Zeit für die Wartezeit mitbringen, am besten außerhalb der Stoßzeiten kommen und sich auf ein lautes, geschäftiges Lokal einstellen, in dem es um die Pizza geht und nicht um Atmosphäre für lange Abende.
Klassische neapolitanische Pizza nach traditioneller Schule: dünner, weicher Boden mit luftigem, leicht gebräuntem Rand (Cornicione), gebacken aus langzeitgeführtem Sauerteig. Das Ergebnis ist bekömmlich, aromatisch und hat trotz der Leichtigkeit Substanz und Biss. Die Karte reicht von der puren Margherita über die Marinara bis zu saisonalen Belägen mit kampanischen Produkten.
Laut, geschäftig und volksnah. Vor der Tür bildet sich oft eine Warteschlange, drinnen geht es zügig und betriebsam zu. Es ist ein Ort für den ehrlichen Pizzagenuss mitten im Trubel der Via dei Tribunali, nicht für ruhige, lange Abende.
