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Parco Virgiliano
Die terrassierte Aussichtsanlage mit Panoramablick auf Capri, Procida, Ischia und den Golf von Pozzuoli.
◆ STADTVIERTEL · NEAPEL
Posillipo ist Neapels grüner, vornehmer Küstenhügel, dessen Name aus dem Griechischen „Pausilypon“ stammt – „Ort, der den Kummer vertreibt“. Auf der felsigen Halbinsel reihen sich Villen, kleine Buchten wie Marechiaro und Aussichtsterrassen wie der Parco Virgiliano aneinander, von denen der Blick bis Capri, Ischia und zum Vesuv reicht.
Schon die Griechen tauften diesen Hügel „Pausilypon“ – „der den Kummer beendet“ – und es fällt leicht zu verstehen, warum. Posillipo ist eine etwa sechs Kilometer lange, felsige Halbinsel, von Klippen gesäumt und durchzogen von kleinen Buchten und Häfen. Schon die Römer wussten den Ort zu schätzen: In der Villa des Ritters Publio Vedio Pollio, später im Besitz des Kaisers Augustus, lag die Anlage des Pausilypon, deren Reste man heute im archäologischen Park über einen eindrucksvollen Tunnel erreicht.
Heute ist Posillipo Neapels nobles Wohnviertel mit Villen und Gärten am Hang. Über dem Wasser thront der Parco Virgiliano (auch Parco della Rimembranza) mit seinen terrassierten Aussichtspunkten: Von hier reicht der Blick über den Golf von Neapel bis zur Punta Campanella und Capri, auf der anderen Seite über den Golf von Pozzuoli bis Procida und Ischia. An der Küstenstraße Via Posillipo erinnert der monumentale Palazzo Donn'Anna, ab 1642 für Anna Carafa, Prinzessin von Stigliano, begonnen, an die aristokratische Vergangenheit der Halbinsel.
Das poetische Herz Posillipos aber ist Marechiaro, ein kleiner Fischerort mit klarem Wasser, dessen „fenestrella“ – das berühmte kleine Fenster – Salvatore Di Giacomo in seinem Lied „A Marechiare“ verewigte. Hier wie an anderen Stellen der Küste sitzt man in Lokalen direkt über dem Wasser und isst fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte-Pasta. Wer baden oder schnorcheln will, fährt zur Gaiola: Der dortige Unterwasserpark schützt eine kleine Insel samt antiker Ruinen und bunter Mittelmeerfauna.
01 · Highlights
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Die terrassierte Aussichtsanlage mit Panoramablick auf Capri, Procida, Ischia und den Golf von Pozzuoli.
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Der romantische Fischerort mit der besungenen 'fenestrella' und Fischlokalen direkt über dem Wasser.
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Ein geschützter Unterwasserpark mit antiken Ruinen und Mittelmeerfauna zum Schnorcheln und für Bootstouren.
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Der unvollendete Barockpalast direkt am Wasser ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Küste von Posillipo.
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Die römische Villenanlage mit Theater wird über die eindrucksvolle Grotta di Seiano erschlossen.
02 · Sehenswürdigkeiten
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03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Es gibt keine Metro-Anbindung. Am einfachsten sind Stadtbusse entlang der Via Posillipo oder ein Taxi vom Zentrum bzw. von Chiaia aus.
Ja, etwa in den Buchten von Marechiaro oder an der Gaiola. Der Unterwasserpark der Gaiola ist Schutzgebiet, Zugang und Schnorcheln sind reglementiert – vorab informieren.
Sehr. Von seinen Terrassen hat man einen der weitesten Panoramablicke Neapels – auf einer Seite Capri und die Sorrentinische Halbinsel, auf der anderen Procida und Ischia.
Fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte: gegrillten Fisch, Spaghetti alle vongole oder eine Pasta mit Meeresfrüchten in einem der Lokale direkt über dem Wasser.
07 · In der Nähe
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