Torre a Mare liegt rund neun Kilometer südöstlich des Zentrums von Bari und hat sich den Charakter eines echten Fischerdorfs bewahrt. In der kleinen, fast kreisrunden Hafenbucht schaukeln bunte Holzboote, am Kai werden Netze geflickt, und über allem steht der namensgebende Wachturm aus dem 16. Jahrhundert, der einst vor Überfällen vom Meer her warnte – die ganze adriatische Küste war über Jahrhunderte von solchen Türmen gesichert. Der Ort ist überschaubar und genau das macht seinen Reiz aus: Rund um die Piazza am Hafen reihen sich Bars und Fischlokale, von denen aus man dem Treiben am Wasser zusehen kann. Wenn die Boote zurückkommen, riecht es nach Salz und frischem Fang, und am Abend kommen die Baresi aus der Stadt heraus, um hier zu essen. Touristisch ist Torre a Mare weit weniger inszeniert als die berühmten Küstenorte weiter südlich – es ist ein Ort des Alltags, kein Postkartenmotiv. Von der felsigen Küste rund um den Turm reicht der Blick über die offene Adria; bei klarem Wetter ist das Wasser hier besonders klar. Die flachen Felsplatten laden zum Sitzen und im Sommer auch zum Baden ein, auch wenn Torre a Mare kein klassischer Sandstrand ist. Torre a Mare ist mit dem Regionalzug oder mit dem Rad an der Küste entlang schnell von Bari aus erreichbar – die Radstrecke vom Lungomare vorbei am Stadtstrand gehört zu den beliebtesten Ausflügen der Stadt. Der Besuch ist jederzeit möglich und kostenlos; am stimmungsvollsten ist er am späten Nachmittag, wenn die Sonne tief steht und die Boote in der Bucht goldenes Licht spiegeln. Wer das ungeschönte, maritime Bari sucht, findet es hier.
Ein überschaubares, unverstelltes Fischerdorf mit fast kreisrunder Hafenbucht, in der bunte Holzboote schaukeln und am Kai Netze geflickt werden. Über dem Hafen steht der Wachturm aus dem 16. Jahrhundert. Rund um die Piazza reihen sich Bars und Fischlokale; die felsige Küste lädt zum Sitzen und im Sommer zum Baden ein. Touristisch deutlich weniger inszeniert als die bekannten Küstenorte weiter südlich.
Der namensgebende Wachturm aus dem 16. Jahrhundert warnte einst vor Überfällen vom Meer her – die gesamte adriatische Küste war über Jahrhunderte von solchen Türmen gesichert. Aus der einstigen Wehranlage ist ein kleines Fischerdorf gewachsen, das seinen maritimen Alltagscharakter bewahrt hat.
