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Concattedrale Santa Maria Assunta
Die spätgotische Kathedrale am höchsten Punkt der Stadt – ihre fein gearbeitete Fensterrose gehört zu den schönsten Italiens.
◆ STADTVIERTEL · OSTUNI
Das mittelalterliche Herz Ostunis – von den Einheimischen La Terra genannt – windet sich in kalkweißen Spiralen um den Hügel bis zur Kathedrale hinauf. Treppengassen, Bögen und Innenhöfe gehen ineinander über, dazwischen öffnen sich Werkstätten, Weinbars und Restaurants in jahrhundertealten Gewölben. Wer sich treiben lässt, findet alle paar Meter einen neuen Blick über die Olivenebene bis zur Adria.

La Terra ist als Festung gebaut: Die Gassen winden sich in immer engeren Ringen um den Hügel, damit Angreifer sich verlieren – heute verlieren sich darin Besucher, und genau das ist der Reiz. Der Kalk an den Wänden ist alte Praxis, nicht Kulisse: Er reflektierte das Licht in den schattigen Gassen und galt in Pestzeiten als Schutz vor Ansteckung. Bis heute streichen die Bewohner ihre Mauern Jahr für Jahr nach.
Am Scheitelpunkt wartet das schönste Ensemble der Stadt: die spätgotische Concattedrale mit ihrer filigranen Fensterrose, flankiert von Bischofspalast und Seminar, die der barocke Arco Scoppa wie eine Brücke verbindet. Die Via Cattedrale, die Lebensader des Viertels, reiht auf dem Weg hinauf Keramikwerkstätten, Galerien und kleine Läden aneinander – und das Museum mit Delia, der berühmten 28.000 Jahre alten Bestattung aus der Höhle von Agnano.
Gegessen wird in der Terra so gut wie nirgends sonst in der Stadt: in Gewölben, Höfen und auf Treppenterrassen, von der winzigen Osteria bis zum Gourmetrestaurant. Der beste Rat bleibt, sich bewusst zu verlaufen – morgens, wenn nur Katzen und Kalkgeruch unterwegs sind, oder abends, wenn die weißen Wände das letzte Licht festhalten und die Stadt unter einem zu leuchten beginnt.
01 · Highlights
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Die spätgotische Kathedrale am höchsten Punkt der Stadt – ihre fein gearbeitete Fensterrose gehört zu den schönsten Italiens.
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Der barocke Bogen zwischen Bischofspalast und Seminar – das meistfotografierte Motiv Ostunis, am schönsten am frühen Morgen.
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Die Lebensader der Terra: Keramik, Galerien und kleine Läden auf dem Weg hinauf zur Kathedrale.
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Immer wieder öffnen sich die Gassen zu Balkonen, von denen der Blick über das Meer monumentaler Olivenbäume bis zur Adria reicht.
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Das Stadtmuseum mit Delia, der rund 28.000 Jahre alten Bestattung einer Schwangeren – Archäologie von Weltrang im Kloster.
02 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
So nennen die Ostunesi seit jeher den befestigten mittelalterlichen Kern auf dem Hügel – im Gegensatz zur später gewachsenen Marina an der Küste und zur Neustadt unterhalb der Mauern. Der Name ist bis heute im Alltag gebräuchlich.
Sie ist durchgehend steil und treppenreich, der Kalkstein stellenweise glatt poliert. Mit festen Schuhen und ohne Eile ist sie aber gut machbar – und wer Pausen braucht, findet alle paar Meter eine Bar oder einen Aussichtsbalkon.
Die Kathedrale mit ihrer Fensterrose, den Arco Scoppa davor, das Museum mit der berühmten Bestattung von Delia – und mindestens einen Abend in einem der Gewölberestaurants, etwa der Osteria del Tempo Perso oder der Taverna della Gelosia.
Früh am Morgen vor 9 Uhr und außerhalb der Saison. Im Sommer leeren sich die Gassen auch mittags, wenn alle an der Küste sind – dann hat man die weiße Stadt fast für sich, sollte aber Hitze einplanen.
07 · In der Nähe
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