Pfarrkirche Unsere Liebe Frau im Moos

Pfarrkirche Unsere Liebe Frau im Moos

Die gotische Pfarrkirche Unsere Liebe Frau im Moos aus hellem Sterzinger Marmor zählt zu den größten Kirchen des historischen Tirol – einst Heimat des Multscher-Altars.

Die Pfarrkirche „Unsere Liebe Frau im Moos“ steht etwas südlich der Neustadt von Sterzing auf freiem Feld – dort, wo früher sumpfiges Moos den Talboden bedeckte und der Kirche ihren Namen gab. Schon ihre Lage abseits des dichten Stadtkerns macht sie zu einem ungewöhnlichen Bau, der weithin sichtbar im Talboden steht. Der gotische Bau aus hellem Sterzinger Marmor gehört zu den größten Kirchen des historischen Tirol und zeugt vom Ehrgeiz der reichen Bergbaustadt. Für ihren Hochaltar schuf der Ulmer Bildhauer Hans Multscher im 15. Jahrhundert einen berühmten Flügelaltar. Die erhaltenen Tafeln dieses Werks werden heute im nahen Multschermuseum gezeigt – Kirche und Museum erzählen damit gemeinsam die Geschichte des Altars. Der Innenraum überrascht: Auf den gotischen Grundbau legte sich im Barock eine spätere Überformung, die dem Raum eine andere Note gibt. Doch die hohen Säulen und das gotische Maßwerk erzählen noch vom ursprünglichen Anspruch der Erbauer. Dieses Nebeneinander aus gotischer Substanz und barocker Ausgestaltung macht den Besuch reizvoll. Die Kirche ist außerhalb der Gottesdienste in der Regel frei zugänglich und kostet keinen Eintritt. Sie liegt nur einen kurzen Spaziergang von der Neustadt entfernt und lässt sich ideal mit dem Multschermuseum verbinden, um die Geschichte des Multscher-Altars von beiden Seiten kennenzulernen. Wer sich für Kirchenarchitektur und Kunstgeschichte interessiert, sollte den Abstecher einplanen.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Kostenlos
Eintritt
Sakralbau
Typ

Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Am ruhigsten ist die Kirche außerhalb der Gottesdienstzeiten, wenn der Innenraum in Ruhe besichtigt werden kann. Tagsüber bei einfallendem Licht kommen die hohen Säulen und das Maßwerk gut zur Geltung. Da es sich um eine aktive Pfarrkirche handelt, sollten Besuche während Messen unterbleiben – die Zeiten hängen am Eingang aus.
01Foto-Tipp 1

Die Kirche von außen im Talboden aufnehmen, um ihre freistehende Lage zu zeigen.

02Foto-Tipp 2

Im Inneren ohne Blitz und nur außerhalb der Gottesdienste fotografieren.

03Foto-Tipp 3

Die hohen Säulen und das Maßwerk als Bildmotive nutzen.

Sehenswürdigkeit

Multschermuseum & Stadtmuseum Sterzing

Zeigt die erhaltenen Tafeln des Altars, der einst hier stand.

Sehenswürdigkeit

Zwölferturm

Wahrzeichen der Neustadt, nur einen kurzen Spaziergang entfernt.

Café

Cafés der Neustadt

Für eine Pause beim Bummel durch die Fußgängerzone.

Gotischer Bau aus hellem Sterzinger Marmor

Eine der größten Kirchen des historischen Tirol

Einstiger Standort des berühmten Multscher-Altars

Lage auf freiem Feld südlich der Neustadt

Barocke Überformung über gotischem Grundbau

Hohe Säulen und gotisches Maßwerk erhalten

01Tipp 1

Den Besuch mit dem Multschermuseum verbinden, wo die Altartafeln heute zu sehen sind.

02Tipp 2

Außerhalb der Gottesdienstzeiten kommen, um den Innenraum in Ruhe zu erleben.

03Tipp 3

Auf das Nebeneinander von gotischem Maßwerk und barocker Ausstattung achten.

04Tipp 4

Den kurzen Spaziergang von der Neustadt aus für die Lage im Talboden nutzen.

Warum heißt die Kirche Unsere Liebe Frau im Moos?

Der Namenszusatz „im Moos“ verweist auf die Lage: Die Kirche steht südlich der Neustadt auf freiem Feld, wo früher sumpfiges Moos den Talboden bedeckte. Sie zählt zu den größten Kirchen des historischen Tirol und ist aus hellem Sterzinger Marmor erbaut.

Steht der Multscher-Altar noch in der Pfarrkirche?

Nein, der ursprünglich für den Hochaltar geschaffene Flügelaltar von Hans Multscher wurde im Laufe der Zeit zerlegt. Die erhaltenen Tafeln werden heute im nahen Multschermuseum gezeigt. Ein Besuch beider Orte macht die Geschichte des Altars vollständig nachvollziehbar.

Kann man die Pfarrkirche im Moos besichtigen?

Ja, die Kirche ist außerhalb der Gottesdienste in der Regel frei zugänglich und kostet keinen Eintritt. Sie liegt nur einen kurzen Spaziergang südlich der Neustadt von Sterzing und lässt sich gut mit dem Multschermuseum kombinieren.

Was ist im Inneren der Kirche sehenswert?

Der Innenraum verbindet gotische Substanz mit einer späteren barocken Überformung. Hohe Säulen und gotisches Maßwerk zeugen vom ursprünglichen Anspruch des Baus, während die barocke Ausstattung dem Raum eine andere Note gibt – ein reizvolles Nebeneinander zweier Epochen.

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Erreichbar zu Fuß ab Pfarrkirche Unsere Liebe Frau im Moos.

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