Liscia Ruja zählt zu den längsten und schönsten Stränden der Costa Smeralda und ist die Adresse für alle, die Weite suchen statt der Enge der kleinen Buchten. Der Sand ist grobkörniger als an manch anderem Strand der Küste und schimmert leicht rosé – eine Färbung, die im Licht des Tages immer wieder neu wirkt. Dahinter wachsen Wacholder und Zistrosen, davor öffnet sich die geschützte Bucht von Cala di Volpe, in der im Sommer die Yachten ankern. Die Anfahrt gehört zum Charakter des Strandes: Eine staubige Stichstraße zweigt von der SP160 ab und führt zum Wasser. Wer diesen Umweg auf sich nimmt, wird belohnt – selbst im August findet man hier abseits der bewirtschafteten Abschnitte noch Platz, während andere Strände der Küste längst voll sind. Genau diese Mischung aus Länge und etwas erschwerter Erreichbarkeit hält den Andrang in Grenzen. Die Infrastruktur bleibt bewusst schlicht. Es gibt bewirtschaftete Abschnitte mit Liegen, doch wer abseits davon liegen will, sollte Sonnenschirm und Wasser am besten selbst mitbringen. Dieser Verzicht auf Ausbau ist kein Mangel, sondern Programm: Liscia Ruja lebt von seiner Naturnähe und der geschützten Lage in der Bucht. Für einen langen Strandtag, bei dem Spaziergänge entlang der Wasserlinie ebenso dazugehören wie das Baden in der ruhigen Bucht, ist Liscia Ruja an der Costa Smeralda eine der besten Wahlmöglichkeiten – vorausgesetzt, man kommt vorbereitet.
Ein langer Strand mit grobkörnigem, rosé schimmerndem Sand, dahinter Wacholder und Zistrosen, davor die geschützte Bucht von Cala di Volpe mit ankernden Yachten. Die Anfahrt führt über eine staubige Stichstraße von der SP160. Die Infrastruktur bleibt bewusst schlicht – abseits der bewirtschafteten Abschnitte sollte man Schirm und Wasser selbst mitbringen.
