Die Cattedrale di Santa Maria ist die Hauptkirche Cagliaris und steht im historischen Castello-Viertel. Ihre Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als der Bau unter pisanischer Herrschaft begonnen wurde. In der Folgezeit wurde die Kirche mehrfach umgestaltet, am prägendsten während des Barock, der dem Inneren seinen heutigen prunkvollen Charakter verlieh. Die markante Fassade im neopisanischen Stil kam erst Anfang des 20. Jahrhunderts hinzu und greift bewusst die mittelalterlichen Ursprünge des Bauwerks auf. Im Inneren beeindruckt vor allem die romanische Kanzel des Meisters Guglielmo. Sie wurde ursprünglich für den Dom von Pisa geschaffen und gelangte später nach Cagliari, wo sie heute geteilt als kunsthistorisches Glanzstück zu sehen ist. Die fein gearbeiteten Reliefs zählen zu den bedeutendsten mittelalterlichen Bildwerken der Insel und verbinden die Kathedrale eng mit der pisanischen Vergangenheit der Stadt. Ein weiterer Höhepunkt ist die in den Fels gehauene Märtyrer-Krypta unterhalb des Chores. Ihre reich verzierten Gewölbe und die zahlreichen Nischen für Reliquien machen sie zu einem der eindrucksvollsten Räume der Kirche. Hier wird die lange religiöse Bedeutung des Ortes besonders greifbar, die über Jahrhunderte gewachsen ist. Die Lage im Castello-Viertel macht die Kathedrale zu einem natürlichen Bestandteil eines Rundgangs durch die Oberstadt, gemeinsam mit der Torre dell'Elefante und der Bastione di Saint Remy. Der Eintritt in die Kirche ist frei, angemessene Kleidung vorausgesetzt. Wer die Kanzel und die Krypta in Ruhe betrachten möchte, kommt am besten außerhalb der Gottesdienstzeiten.
Besucher erwartet eine Kirche, die pisanische Ursprünge, barocke Pracht und eine neopisanische Fassade vereint. Im Inneren sind die romanische Kanzel des Meisters Guglielmo und die in den Fels gehauene Märtyrer-Krypta mit reich verzierten Gewölben die Höhepunkte. Der Eintritt ist frei, angemessene Kleidung vorausgesetzt. Die Lage im Castello-Viertel macht den Besuch zum Teil eines Altstadtrundgangs.
Die Kathedrale wurde im 13. Jahrhundert unter pisanischer Herrschaft begonnen und im Lauf der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet, am stärksten im Barock. Die heutige neopisanische Fassade entstand Anfang des 20. Jahrhunderts. Die romanische Kanzel des Meisters Guglielmo stammt ursprünglich aus dem Dom von Pisa, die Fels-Krypta zeugt von der langen religiösen Bedeutung des Ortes.
